Vorsicht beim mobilen Surfen: Android-Schädlinge

Das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky berichtet im Malware-Report für den Oktober von einem bedenklichen Anstieg neuer Android-Viren. Demnach stieg die Anzahl mobiler Schädlinge, die sich im Google-Betriebssystem einnisten, bedenklich an. Mit knapp 2.000 entdeckten Schadprogrammen führt Android die Rangliste an.

Android-Smartphone© siraphol / Fotolia.com // i12 GmbH
18.11.2011, 09:00 Uhr

Exakt 1.916 Varianten von Schadprogrammen entdeckte Kaspersky bis zum Monatsende. Insgesamt, so ist dem Bericht weiter zu entnehmen, verteilen sich diese auf 92 unterschiedliche Familien. Allein im Oktober wurden 808 Android-Schädlinge entdeckt. Dies bedeutet, dass 42 Prozent der Android-Schadprogramme erst im Oktober 2011 gefunden wurden. Für die Plattform J2ME wurden bisher insgesamt 60 Familien mit 1.610 Varianten gefunden.
Android vor J2ME vor Symbian
Hier die Top 3 der attackierten mobilen Betriebssysteme: An erster Stelle lag Android mit 46 Prozent, auf Platz zwei J2ME mit 41 Prozent und auf Platz drei lag mit 9 Prozent Symbian. Das Wachstum von mobilen Schädlingen, die Android-Nutzer attackieren, scheint unaufhörlich. So machte Android-Malware bis zum 10. November 2011 rund 50 Prozent aller mobilen Schadprogramme aus. Immerhin ein Anstieg um über 4 Prozentpunkte im Vergleich zu Ende Oktober! Aktuell haben es Android-Schädlinge in erster Linie auf den Diebstahl persönlicher Daten abgesehen.
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