Wie sieht das Smartphone von morgen aus?

Längere Akku-Laufzeiten und schnelleres Aufladen, diese Punkte stehen ganz oben auf der Wunschliste von Nutzern für die Weiterentwicklung von Smartphones. Futuristische Trends wie AR-und VR-Brillen oder gar Implantate halten die Kunden in den nächsten zehn Jahren eher für weniger durchsetzungsfähig.

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21.07.2015, 12:21 Uhr

2.864 Teilnehmer gaben ihre Einschätzungen bei einer vom Schutzhüllenanbieter OtterBox initiierten Umfrage zum Thema „Wie werden Smartphones und Telekommunikationsgeräte in 10 Jahren aussehen und wie kommuniziert man damit“ ab.
Wearables sind ein klarer Zukunftstrend – das bestätigen 22,4% der Umfrageteilnehmer auf die Frage nach der Form des mobilen Kommunikationsgeräts der Zukunft. Folglich glauben auch 33,4%, dass es die üblichen Smartphones mit 4-6-Zoll Display in Zukunft nicht mehr geben wird.
17,4% den Befragten gehen dagegen davon aus, dass uns die klassische Barrenform in den kommenden 10 Jahren erhalten bleibt und bei der Frage nach der Displaygröße vermutet die Mehrheit der Befragten (32,6%), dass sich 6-Zoll Displays durchsetzen werden. Aber auch ungewöhnlichere Formen von Kommunikationsgeräten haben ihre Anhänger – die Umfrageteilnehmer können sich hierbei folgende Formate vorstellen: Barrenform aber modular zusammenstellbare Formate (13,3%), Aufrollbare Geräte mit flexiblem Display und Komponenten (14,8%), Aufklappbar mit biegsamem Display (11,7), Implantate bei denen die Haut das Display bildet (8,9%), AR-Brillen wie Goolge Glass (8,8%) sowie VR-Brillen wie Oculus Rift (2,7%).
Was muss das Handy der Zukunft für Funktionen haben?
Bei den Eigenschaften, die die Geräte standardmäßig besitzen werden, liegen nach Einschätzung der Befragten Akkulaufzeiten von über einer Woche (23,4%) und das Vermeiden von Speicherengpässen durch dauerhafte Cloud-Anbindung (23,6%) ganz vorne.
Bei der Art der Kommunikation halten die meisten Videotelefonie (23,6%) oder die klassische Voice-Kommunikation (23,6%) und Textnachrichten (21,5%) für am wahrscheinlichsten. Aber auch die Kommunikation über 3D-Hohlgramme wie in Avatar oder Star Wars sowie Treffen in virtuellen Welten per VR-Brille können sich die Umfrageteilnehmer vorstellen.
Neben der Kommunikationen werden die Gräte nach Einschätzung der Umfrage vor allen für die Steuerung des Haushalts (im zukünftigen Smart Home und den Internet of Things), zum Surfen im Web, zum mobilen Bezahlen, für Foto-und Videoaufnahmen per Handy sowie für die Navigation genutzt.
Bei der Energieversorgung der zukünftigen Geräte schätzen die Umfrageteilnehmer, dass vor allem ein beschleunigtes Laden mit voller Ladung in 10 Sekunden (24,4%), das Laden über größere Distanzen (21,9%) klassische Akkus mit mindesten fünf Tagen Laufzeit (17,2%) sowie durch Körperbewegung aufladbare Energiespeicher (16,7%) möglich sind.
Und wie halten lange es die Nutzer ohne ihr Smartphone aus?
31% können sich vorstellen höchsten einen Tag ohne mobile Kommunikationsgerät zu leben, bei rund 26% ist es immerhin eine Woche aber bei 21,5 % auch lediglich ein halber Tag.