Die eSIM: mit dem Smartphone fest verbunden

Die neuste Entwicklung ist die eSIM (Embedded-SIM). Sie ist ein in Smartphones, Tablets und Wearables fest verbauter Chip, der bei einem Netz- oder Providerwechsel lediglich umprogrammiert werden muss.

Chatten© nenetus / Fotolia.com
16.11.2015, 16:43 Uhr

Die GSMA (Abkürzung für Global System for Mobile Communication Association) legt als Zusammenschluss aus über 800 Mobilfunkanbietern und mehr als 250 Unternehmen für die Netzwerkinfrastruktur und Endgeräte weltweit einheitliche Mobilfunkstandards fest.

Die eSIM soll von den Herstellern der Smartphones, Tablets und Wearables ab Werk verbaut werden. Die Programmierung des integrierten Mobilfunk-Chips erfolgt dann entweder durch das abfotografieren eines QR-Codes oder die Nutzung einer App. So sollen zum Beispiel auchSmartwatches ohne Kamera per Bluetooth oder NFC den Befehl bekommen, einen "Discovery Server" anzufunken, der dann sämtliche Daten, die sonst auf der vom Mobilfunkanbieter zugeschickten SIM-Karte gespeichert sind, überträgt.

Mit der Embedded-SIM wird der fummelige Austausch und dem oben beschriebenen Verschleiß ein Ende gesetzt. Das soll nicht nur dem Kunden zugute kommen, dem so der Wechsel zwischen verschiedenen Mobilfunkanbietern erleichtert wird, sondern auch den Herstellern der Endgeräte, sodass der Formfaktor der wechselbaren SIM-Karten nicht mehr maßgeblich berücksichtigt werden muss. Dadurch werden flachere Bauformen bei Handys und die Integration des Mobilfunk-Chips in Fitness-Armbänder denkbar.

War dieser Artikel hilfreich?