Die Handysubvention lebt

Handys für nur einen Euro gab es vor einiger Zeit an jeder Ecke. Die einzige Bedingung: Man schließt einen Mobilfunkvertrag ab und bindet sich dafür an den jeweiligen Anbieter. Nachdem diese so genannten subventionierten Handys eine Zeit lang verschwunden waren, tauchen sie nun wieder auf. Aber Achtung: Nicht immer lohnt sich das Angebot.  

Handy Tarifrechner© Jacob Lund
21.11.2013, 16:43 Uhr

Das klingt verlockend: Für kleines Geld bekommt man das gewünschte Mobiltelefon einfach zum Vertrag dazu. Allerdings sollte man sich hier das Kleingedruckte genau durchlesen. Denn nicht nur, dass man sich dabei für in der Regel zwei Jahre an den jeweiligen Mobilfunk-Anbieter bindet - man zahlt das Handy auch monatlich zusammen mit den normalen Vertragskosten ab, zumindest, wenn es sich um ein aktuelles Modell handelt. Aus dem Smartphone für einen Euro wird so innerhalb der 24 Monate Mindestvertragslaufzeit ein Handy für mehrere hundert Euro. Es ist also im Grunde ein Ratenkauf und damit nicht unbedingt günstiger, als wenn man es regulär kauft.

Wer allerdings mit seinem Mobilfunkanbieter zufrieden ist und sich ein teures Handy einfach nicht leisten kann, für den kann diese Option sinnvoll sein. Kunden, die jedoch Geld zurückgelegt haben, sollten genau prüfen, ob es nicht doch günstiger ist, das gewünschte Handy regulär zu kaufen.
 

Handy vom Anbieter oder selbst dazukaufen?

Für wen sich welche Variante lohnt, lässt sich jedoch auch einfach selbst ausrechnen: Das passende Rechenbeispiel dazu haben wie in unserem "Handy-Guide" auf Seite 20 für Sie aufgeschlüsselt. Sie können den Handy-Guide kostenlos als E-Book einsehen.

Sie sehen also: Wer vorher überlegt und ein klein wenig rechnet, kann bares Geld sparen, wenn er sein Mobiltelefon zum Handytarif dazukauft oder lieber einzeln ersteht.

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