Die Micro-SIM-Karte: Klein & fein - doch muss das sein?

Als erstes Handy oder Smartphone überhaupt verlangte das iPhone 4 von Apple eine Micro-SIM-Karte. Andere Hersteller folgten diesem Beispiel, sodass die kompaktere Chip-Karte mittlerweile Standard ist. Die Praxis zeigt: Beide Varianten unterscheiden sich eher geringfügig.

Handy Tarifvergleich© George Dolgikh / Fotolia.com
25.03.2011, 10:56 Uhr

Eine klassische SIM-Karte misst in der Länge 25 Millimeter und 15 Millimeter in der Breite. Die neue Micro-SIM-Karte hingegen ist lediglich 15 Millimeter lang sowie 12 Millimeter breit – soweit die optischen Unterschiede.

Kaum Unterschiede

Der Chip als solcher bleibt indes gleichgroß und weist eigentlich kaum signifikante Unterschiede zur großen Version auf. Einzig: Der Speicher der Micro-SIM-Karte fasst rund 50 Prozent mehr Telefonbuch-Einträge als der große Vorgänger. Zudem erweist sich die kleine SIM-Karte in der Praxis als etwas stromsparender.

Die Idee, SIM-Karten mit der Zeit schrumpfen zu lassen, ist indes keineswegs neu. Bereits Ende der neunziger Jahre, während der Entwicklung des Übertragungs-Standards UMTS, wurde an kleineren SIM-Karten gefeilt.

Micro-SIM mit wenig Aufwand

Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Auf zahlreichen Videoportalen im Internet bieten Bastler Anleitungen, um Micro-SIM-Karten selbst zu erstellen. Es bedarf nur einer passenden Vorlage sowie einer scharfen Schere – schon kann die hauseigene SIM-Karten-Manufaktur ihre Tore öffnen.

Handwerklich ungeübte Kunden sollten allerdings eher den Provider ihres Vertrauens aufsuchen, um das vorhandene Material nicht zu zerstören. Fakt ist, dass neben den Netzbetreibern auch die sogenannten Mobilfunk-Discounter die kompakteren Micro-SIM-Karten anbieten.

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