Mobilfunk per 5G: Netz, Ausbau und Anbieter

Schnelle Daten-Verbindungen sind heute Standard. 5G ist der Nachfolger des aktuellen Mobilfunk-Standard LTE. handytarife.de informiert aktuell zu 5G in Deutschland, zu Netzausbau, Anbietern, Tarifen und Handys.

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
12.10.2010, 17:22 Uhr

Mit 5G soll es die Datenübertragung nicht nur schneller werden. Ein großer Vorteil wird die Stabilität sein, sodass sich weltweit mehr als 100 Milliarden Geräte in das Netz einbuchen können. Hierbei soll auch bei hohen Reisegeschwindigkeiten (bis 500 km/h) - zum Beispiel mit dem Zug oder per Flugzeug - ein zuverlässiger Zugang zum Mobilfunknetz gewährleistet werden. Der neue Mobilfunkstandard soll um einiges energiesparender sein. So sollten nicht nur die Kosten der Netzbetreiber für den Betrieb der Funktürme sinken, sondern auch die Akkus von Smartphones geschont werden.

Ein hochauflösender Film von 3 GB könnte über einen 5G-Anschluss in weniger als drei Sekunden heruntergeladen werden. Was sich zunächst nach einer Spielerei anhört, deutet sich schon heute an: Smartphones mit hochauflösenden QHD-Bildschirmen und Handy-Kameras, die Videos in Ultra-HD (4K) aufnehmen können, brauchen hohe Bandbreiten zum Streamen via Video-Portale und Teilen über die sozialen Netzwerke oder bei der Nutzung von Cloud-Diensten.

Kommunikation in Echtzeit

Eine niedrige Latenz ist insbesondere denjenigen bekannt, die Spaß an Online-Spiele mit schnellen Reaktionszeiten haben. Je niedriger diese sind, desto flüssiger läuft das Spiel. Bei LTE-Advanced soll die Latenz bei 10 Millisekunden liegen und mit 5G weiter sinken. Aber nicht nur dem Gamer soll der Mobilfunkstandard Spielspaß ohne Kabel bieten. Die rasanten Reaktionszeiten sollen in Verbindung mit der Möglichkeit nun viel mehr Endgeräte gleichzeitig versorgen zu können das Internet der Dinge endgültig ermöglichen.

Mit 5G soll die Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) in atemberaubenden Geschwindigkeiten bewerkstelligt werden, sodass selbstfahrende Autos reaktionsschneller als jeder Mensch mit ihrer Umgebung und vermutlich auch dem Kühlschrank daheim kommunizieren können. Die benötigte Bandbreite wird dabei hunderte Megahertz bis hin zu einigen Gigahertz betragen. Dieses Spektrum ist deutlich größer sein als die bisher für die anderen  vier Standards verwendeten Frequenzen, die in Deutschland von der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellt werden.

Als Beispiel hierfür sei die Versteigerung von Frequenzbändern unter anderem  im Bereich 700 MHz im Jahr 2015 genannt. Im Zuge des Programms „Digitale Dividende 2“ wurden von der Bundesnetzagentur neue Frequenzen für die Mobilfunknutzung freigegeben. Dafür musste eine Frist zur Abschaltung von DVB-T gesetzt werden, die bisher diese Frequenzen nutzten, und auch den Herstellern von Funkmikrofonen mussten neue Kanäle angeboten werden, während die Nutzer dieser Technik dafür entschädigt werden mussten, dass sie ihre Funkmikrofone nicht mehr einsetzen konnten.

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