Tipps zum Verschenken von Smartphones zu Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür: Die Redaktion von handytarife.de ist der Auffassung, dass ein Smartphone sogar ein sehr persönliches Geschenk sein kann. Grund genug für die Redaktion, Ihnen Tipps zu geben und gezielt ein paar Vorschläge zu machen. Denn schließlich haben wir das ganze Jahr über die unterschiedlichsten Telefone in der Hand.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
14.12.2015, 11:20 Uhr

Die Weihnachtsumfrage der FOM Hochschule hat ergeben, dass die Deutschen dieses Jahr im Schnitt 458,90 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Der Digitalverband Bitkom vermeldet, dass 28% der Bevölkerung ein Smartphone verschenken oder rund um die Weihnachtszeit anschaffen wollen.
 

Wenn man sich tagtäglich mit Handys beschäftigt, dann gehört dazu eine Leidenschaft, die nicht jeder nachvollziehen kann und auch nicht nachvollziehen muss. Dennoch ist das Verschenken eines modernen Mobiltelefons eine sehr persönliche Angelegenheit. Das hängt nicht zwangsläufig damit zusammen, dass alle Smartphones teuer sind und somit nur die große Liebe damit erkauft werden soll.

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Die Zahl der Handys am Markt, die nicht zu gebrauchen sind, denen man schon am Preis ansieht, dass sie nichts können (Wat nix kost‘, dat is auch nix) ist gering. Vielmehr sind es Stärken und Schwächen die Teil eines jeden Smartphone sind, und wer die Person, die beschenkt werden soll, sehr gut kennt, weiß vielleicht auch welche Stärken das Handy haben sollte, und worauf der Beschenkte verzichten kann.

Wissen Sie worauf der/ die Beschenkte Wert legt?

Performance

Ein Quad-Core Prozessor gehört auch bei günstigen Smartphones mittlerweile zur Grundausstattung. Im speziellen der Qualcomm Snapdragon 410 Prozessor überzeugt mit ausreichender Leistung bei günstigen Preisen. Sollen grafisch anspruchsvolle Spiele, die ein Gigabyte und größer sind, auf dem Handy flüssig verarbeitet werden, dann sollte das Augenmerk auf Prozessor und Grafikchip gelegt werden.

Display

Auch der Bildschirm spielt für Gamer eine wichtige Rolle. Für sie sollte das Display hochauflösend und nicht zu klein sein. Genauso freuen sich Freunde von Videos auf YouTube oder Nutzern von Streaming-Angeboten ihr Clips und Filme mindestens in High-Definition auf einem großen Display zu sehen.

Konnektivität

Wer viel im Internet unterwegs ist und dabei eine hohe Geschwindigkeit schätzt, dem wird es wichtig sein, dass LTE und der Funk-Standard WLAN-ac an Bord sind. Bluetooth 4.0 wird für viele Wearables und Gadgets auch aus dem angesagten Gesundheitsbereich benötigt. Eine Infrarotschnittstelle macht das Smartphone zur Universalfernbedienung im Wohnzimmer und NFC könnte das Handy zum Zahlungsmittel machen.

Kamera

Schnappschüsse, Selfies oder mobiler Profi? Für kurze Momentaufnahmen eignen sich viele Smartphones, doch um einen Moment für die Ewigkeit festzuhalten werden häufig höhere Ansprüche gestellt. Reicht eine kleine LED, kann auf eine Beleuchtung ganz verzichtet werden oder soll die Kamera einen seltenen, vollwertigen Blitz haben? Noch seltener ist nur ein optischer Zoom. Für Selbstporträts sollte die Frontkamera hoch auflösen.

Akku

Ein großer Akku spricht regelmäßig für gute Ausdauerwerte, doch der Energiespeicher braucht Platz. Wie sieht also der passende Kompromiss aus? Im Prinzip muss jedes Smartphone über Nacht an die Steckdose, jedoch kommt es immer auf die Nutzungsintensität an. Mit speziellen Energiesparmodi oder einem externen Akku können Engpässe überbrückt werden.

Haptik

Mit den Produkten von Apple kam die Referenz für hochwertige Materialien und herausragender Verarbeitung, die mittlerweile auch  andere Hersteller bieten.  Beschenkt man einen Menschen, der an sein Handy auch haptische Ansprüche stellt, dann wird man man ihm kaum mit einem Polycarbonat-Gehäuse eine Freude machen. Hier zählt in erster Linie die Verwendung von kratzfestem Glas und Aluminium.

Betriebssystem

Android ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem. Das bedeutet einerseits, dass die Vielfalt im App-Store unerschöpflich groß ist, aber auch dass Kriminelle diese Plattform eher angreifen und Sicherheitslücken auszunutzen versuchen. iOS von Apple ist nur auf hochpreisigen Tablets und Mobiltelefonen zu finden. Es überzeugt mit Bedienerfreundlichkeit, wenn man bereit ist die abgeschlossene Apple-Infrastruktur zu nutzen. WindowsPhone ist besser als sein Ruf. Insbesondere die Kachel-Oberfläche weiß bei Einsteigern zu überzeugen. Der App-Store ist umfangreich, wobei die aktuellsten Apps (im Gegensatz zu den anderen beiden Plattformen) häufig nachgereicht werden.

Unsere Auswahl für Sie:

Diese Smartphones bis 200 Euro sind der Redaktion von handytarife.de dieses Jahr im Gedächtnis geblieben, weil jeses auf seine Art einen positiven Eindruck hinterlassen konnte - so haben Sie vielleicht auch noch etwas für eine schöne Tasche aus den Empfehlungen unserers Blogs von Miss Mobile übrig.

 Zum Testbericht des Wiko Rainbow Lite für 119 Euro

 Zum Testbericht des Microsoft Lumia 640 für 139,95 Euro

 Zum Testbericht des Motorola Moto G 3. Generation ab 170 Euro

 Zum Testbericht des Samsung Galaxy A3 für 179 Euro

 Zum Testbericht des Wiko Ridge 4G für 199 Euro

Das Nokia Lumia 630 hat unseren Mobilfunk-Award als Handy des Jahres 2014 gewonnen. Bei einem Preis knapp über 100 Euro bekommt man schon einiges geboten.

 Zum Testbericht des Nokia Lumia 630

Bei etwa 140 Euro bietet das Wiko Rainbow insbesondere Slots für zwei SIM-Karten, ein großes HD-Display und ein Update auf Android 4.4. Für 20 Euro Aufpreis gibt es unter anderem bei Amazon auch eine Variante mit LTE (4G), die nur einen SIM-Karte aufnimmt, aber dafür einen größeren Akku und doppelt so viel internen Speicher (8 GB) bietet.

  Zum Testbericht des Wiko Rainbow

Die 2. Generation des Motorola Moto G bietet kleine Verbesserungen gegenüber des von uns getesteten Modells: Dual-SIM, LTE und der interne Speicher von 8 Gigabyte kann nun mit einer Micro-SD-Karte erweitert werden. Kostenpunkt: Rund 170 Euro bei Amazon.

 Zum Testbericht des Motorola Moto G

Ab 209 Euro gibt es das Nokia Lumia 735 bei notebooksbilliger.de. Dafür bekommt man ein schlankes Handy mit WindwosPhone, das drahtlos aufgeladen werden kann und dessen Frontkamera sich besonders gut für Selfies eignet.

 Zum Testbericht des Nokia Lumia 735

Die zweite Generation des Motorola Moto X ist zwar bereits auf dem Markt, doch der Vorgänger gehört technisch noch nicht zum alten Eisen und wird mittlerweile über die Hälfte günstiger gegenüber der ursprünglichen UVP angeboten. Für rund 260 Euro bekommt man bei Amazon ein Smartphone, das demnächst ein Update auf Android 5.0 Lollipop erhält.

 Zum Testbericht des Motorola Moto X

Die Preise für das Huawei Ascend P7 sind nach seiner Präsentation im Mai deutlich gefallen. Für etwa 265 Euro ist das Smartphone sehr Flach, haptisch ansprechend und der Schwerpunkt liegt auf dem Design. Außerdem führte Huawei mit diesem Handy "Groufies" (Gruppen-Selfie-Funktion) ein.

 Zum Testbericht des Huawei Ascend P7

Etwas mehr als 300 Euro kostet das Samsung Galaxy K Zoom bei Amazon. Dafür bekommt man einen wahren Foto-Experten mit herausfahrendem Objektiv für den optischen Zoom, Blitz und allerlei Aufnahme-Modi.

 Zum Testbericht des Samsung Galaxy K Zoom

Ein gut verarbeitetes Smartphone mit Aluminium-Rahmen, drahtlosem Aufladen und Full-HD-Bildschirm ist das Nokia Lumia 930. Das Mobiltelefon bietet Base ohne Vertrag für 349 Euro an.

 Zum Testbericht des Nokia Lumia 930

Das Nokia Lumia 1520 gehört auch in diese Aufzählung, weil die Hardware mit dem Lumia 930 nahezu identisch ist. Mit seinem 6 Zoll Full-HD-Display fällt das Lumia 1520 in die Phablet-Klasse und kostet rund 380 Euro.

 Zum Testbericht des Nokia Lumia 1520

Da das HTC One M8 steht auf dem ersten Platz unserer Bestenliste. Der Preis ist gerade auf unter 400 Euro ohne Vertrag bei Base gefallen. Damit liegt es innerhalb des Betrages, den die Deutschen durchschnittlichen für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das HTC One M8 ist mit seinem Metall-Gehäuse ein haptischer Leckerbissen, dessen innere Werte die technische Speerspitze darstellen.

 Zum Testbericht des HTC One M8

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