Wie funktioniert Google Wallet?

Mit der Einführung von Near-Field-Communication besitzt das NFC-fähige Smartphone von heute die Möglichkeit, Kreditkarten aus der Geldbörse des Nutzers zu verdrängen. Möglich macht dies der Bezahldienst Google Wallet, der sich in den USA bereits wachsender Beliebtheit erfreut.

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01.03.2012, 15:58 Uhr

handytarife.de informiert in einem kleinen Video über die Funktionsweise von NFC.

Google Wallet ermöglicht dem Nutzer das bargeldlose Bezahlen per NFC-Handy. Die Google Wallet-App steht zum Beispiel im Android-Market zum kostenlosen Download bereit. In einem Geheimzahl-geschützten Bereich lassen sich dann die eigenen Kreditkarten, darunter auch PrePaid-Kreditkarten hinterlegen. Laut Google-Blog nehmen derzeit die Finanz-Unternehmen Visa, American-Express sowie auch MasterCard oder die Citibank teil.

Achten Sie auf Hinweis-Schilder

Bezahlt wird nach dem Einkauf direkt per Handy. Dazu muss das Geschäft über ein NFC-Terminal verfügen. Dies steht bisher in US-Modeläden wie Guess oder Bloomingdales, aber auch das Schnellrestaurant Subway setzt in den Vereinigten Staaten bereits auf Mobile Payment. Tipp: Achten Sie vor dem Eintritt in das jeweilige Geschäft auf entsprechende Hinweis-Schilder, welche über die Bezahlmodalitäten aufklären.
 


Sowohl Terminal als auch Handy dokumentieren den gesamten Bezahlvorgang. Oftmals bieten teilnehmende Händler den Google Wallet-Nutzern in der Einführungsphase des mobilen Bezahlens per Handy besondere Rabatte.

Laut Anbietern gilt das bezahlen via NFC-Smartphone als sehr sicher. Das Smartphone selbst ist zumeist durch einen Sicherheitscode geschützt und auch die Bezahl-App Google-Wallet an sich lässt sich nur mittels Geheimzahl aktivieren. Eine normale Kreditkarte, so heißt es, sei eigentlich deutlich unsicherer.

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