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Alcatel Handy Testberichte

Alcatel Pop 4S

Android 6.0 | 5.5 Zoll | 13 MP
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Alcatel Pop 4S im Test: Phablet Geheimtipp

Dem Smartphone-Hersteller TCL, der die Namensrechte des französischen Handy-Pioniers Alcatel erworben hat, gelingt hin und wieder mal der Coup, ein besonders gutes Mobiltelefon zu bauen. In der Regel überzeugt dann insbesondere das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das scheint nun wieder gelungen zu sein, wenn es ein Phablet sein soll.

Man kann sich darüber streiten, ob es den Begriff „Phablet“ als Wortschöpfung aus den Begriffen Phone und Tablet heute noch braucht. Dennoch sind Bildschirmdiagonalen zwischen 5,5 und 7 Zoll so groß, dass Handlichkeit nicht mehr zu ihren Stärken gehört. Andererseits sind so große Anzeigen prädestiniert dafür, auch längere Texte zu lesen und Videos anzuschauen. Das Alcatel Pop 4S besitzt ein 5,5 Zoll Bildschirm für 199 Euro unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Das sind nochmal 30 Euro weniger, als für das Honor 5X aufgerufen werden. The-bigger-the-better-Freunde aufgepasst: Hier kommt ein Phablet zum Kampfpreis!

 

Design & Verarbeitung: Schöner Schein

 

Mit 152x76.8x8mm ist das Alcatel Pop 4S kompakter als ein iPhone 6S Plus mit 158,2 x 77,9 x 7,3 mm und auch über 20 Gramm leichter als der das edle Smartphone aus Cupertino, das über viermal soviel kostet wie das chinesische Handy mit derselben Displaygröße und Bildschirmauflösung von 1920 mal 1080 Pixeln – gerne auch FullHD genannt. Dafür gibt es bei Alcatel viel Plastik. Die Rückseite ist aus einem Guss, sodass auch auf einem Rahmen aus Metall verzichtet wurde. Die Maserung und eine umlaufende, chromfarbene Bordüre erzeugen einen metallischen Look, der genauerem Hinsehen aber nicht standhält.

Das große Mobiltelefon gibt es mit grauer oder goldener Rückseite. - © handytarife.de

Für 199 Euro nichts Besonderes, aber völlig im Rahmen dessen, was man in dieser Preisklasse erwarten kann. Unter dem leicht knarzenden Deckel steckt ein nicht wechselbarer 2960 mAh Akku, der genug Saft für einen auch mal längeren Arbeitstag liefert. Links neben dem Energiespender sind zwei Slots für eine Nano- und eine Micro-SIM-Karte und ein weiterer Steckplatz für eine Micro-SD-Karte eingepasst. Der Unter dem Bildschirm verbaute Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor erinnert an Samsung, genauso wie der leider vorhandene Kamerabuckel auf der Rückseite.

 

Apps & Bedienung: Einige kreative Features

 

Wo wir gerade bei Samsung sind: Auch bei Alcatel gibt es, wenn man vom Startbildschirm nach links wischt, einen News-Stream mit Wetter, Nachrichten und Kalendereinträgen. Der OneTouch-Stream kann deaktiviert werden. Das Display macht zunächst einen blassen Eindruck. Das Farbschema kann in den Einstellungen angepasst werden und erscheint dann „lebendig“. Hinzu gesellen sich noch weitere Stellschrauben, die nicht jedes Handy bietet. Die Anzeige könnte aber etwas heller sein. Die Performance des Alcatel Pop 4S ist sehr alltagstauglich. Es können alle Spiele damit gespielt werden, solange der Grafikeinheit nicht zu viel abverlangt wird.

Die Lieblingsfarbe einfach abfotografieren, und schon schlägt das Alcatel Pop 4S das passende Thema vor. - © Screenshot

Durch doppeltes Tippen auf den Bildschirm wird dieser ein- bzw. ausgeschaltet. Ein nettes Oberklasse-Feature. Eine Spielerei ist der „Color Catcher“ in Verbindung mit dem anpassbaren Design der Benutzeroberfläche. Diese kann in der „Designbibliothek“ manuell angepasst werden oder man verwendet die Kamera des Smartphones, um eine Farbe abzufotografieren, die sich auch in den Menüs des Pop 4S wiederfinden soll. Dieses Feature ist zwar eher eine Spielerei, funktioniert aber gut und wird jeden erfreuen, der zum Beispiel Kleidung und Look des Handys aufeinander abstimmen will.

 

Fotos & Videos: Blitzlichtgewitter

 

Die Kamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf und kann auf einen zweifarbigen Blitz zurückgreifen. Die höchste Auflösung muss aber erst durch den Wechsel vom Breitbild zum Seitenverhältnis 4:3 eingestellt werden. Hat man die Kamera-Anwendung gestartet, lassen sich mit dem „Kinder-Modus“ Geräusche, zum Beispiel das Miauen einer Katze oder das Vorbeifahren eines Zuges einspielen, wodurch es vermutlich erleichtert wird, dem ein oder anderen Sprössling ein Lachen über die Lippen kommen zu lassen. Aus den Gesichtern von Erwachsenen liest man eher Verwunderung, gefolgt von Leere und bei längerem Abspielen der Sounds auch Nervosität bis Wut.

 

Alcatel Pop 4S
Alcatel Pop 4S
     
Ordentliche Aufnahme als Breitbild mit 10 Megapixeln und...
(Klick zum Originalbild)
...stimmungsvolle, aber zu den Rändern hin recht dunkles Foto mit 13 Megapixeln.
(Klick zum Originalbild)

 

Die drei weiteren Modi ermöglichen das Scannen von QR-Codes, Panorama- oder Picture-in-Picture oder –Aufnahmen durch die gleichzeitige Verwendung von Haupt- und Frontlinse. Filter gibt es nicht. Diese muss man sich per Instagram oder einer anderen App zur Nachbearbeitung von Fotos erst herunterladen. Selfies schießt das Alcatel Pop 4S mit 5 Megapixeln und einer eigenen Foto-LED, von der man aber keine Wunder erwarten sollte. Videos nimmt das Smartphone maximal mit FullHD-Auflösung auf.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Mit dem wichtigsten ausgestattet

 

Auf dem Alcatel Pop 4S ist Android 6.0 installiert. Der große Bildschirm und die vorinstallierte und die bei Bedarf mitlernende SwiftKey-Tastatur erleichtern das Surfen im Internet und auch das Tippen von längeren E-Mails. Als Dual-SIM-Smartphone kann eingestellt werden, welche SIM-Karte standardmäßig für Telefonie, SMS oder mobiles Internet im LTE-Netz verwendet werden soll, wobei sich nur die Micro-SIM im 3G- und 4G-Netz einbuchen kann, um den Datenturbo oder VoLTE zu nutzen. Auch noch schnellere Downloads durch die gleichzeitige Nutzung von WLAN und LTE ist möglich.

Surfen und Tippen - kein Problem auf 5,5 Zoll. - © Screenshot

Dem Nutzer stehen von den angegebenen 16 Gigabyte etwa 10 Gigabyte zur Verfügung. Dank des aktuellen Betriebssystems lässt sich der Speicher der Micro-SD-Karte auch dem internen Speicher hinzurechnen oder als Wechselspeicher verwenden. Musik gibt das Alcatel Pop 4S recht unspektakulär wieder – kein Genuss, aber zur Untermalung reicht es, wie auch das verbaute FM-Radio, das mittlerweile zur aussterbenden Art gehört. Die Bildübertragung vom Handy per Miracast auf kompatible Bildschirme, NFC und Bluetooth 4.2 komplettieren die Konnektivität.

 

Fazit: Wer es groß mag, darf zugreifen

 

Für knapp 199 Euro in grau oder gold bei Otto erhältlich, darf man keine Top-Verarbeitung erwarten. Auch die Haptik und die verwendeten Materialien schmeicheln nicht der Hand. Durch den Verzicht auf Corning Gorilla Glas empfiehlt sich auch die Nutzung einer Displayschutzfolie. Doch hässlich ist das Alcatel Pop 4S deswegen nicht. Viel wichtiger ist, dass der chinesische Hersteller aktuelle Software vorinstalliert hat und noch ein paar Spielereien mitliefert, die nicht alltäglich sind. Dazu gehört nicht der Fingerabdrucksensor, der zu einem wichtigen Bestandteil von Smartphones geworden ist.

 

Durch ihn lässt sich deutlich mehr Sicherheit für die eigenen Daten gewährleisten, weswegen auf ihn nicht verzichtet werden sollte – auch nicht bei günstigeren Smartphones. Die Kamera liefert eine unaufgeregte, solide Vorstellung ab. Für die Nutzung des mobilen Internets wird auch einiges geboten. Und mit Dual-SIM ist es zum Beispiel bei Datenvolumina ab 10 Gigabyte möglich mit einem reinen Datentarif und einer weiteren SIM-Karte für Telefonie und SMS mehrere Euro im Monat zu sparen.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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