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Cookoo Smartwatch im Test: Die Leidensgeschichte einer Kuckucksuhr

Smartwatches sind in aller Munde. Crowdfunding-Plattformen sind gespickt von zahlreichen Modellen mit verschiedenen Designs und Konzepten. Noch nicht ganz klar scheint zu sein, welche Funktionen eine Smartwatch bieten sollte. 

Die kleine Bauform sorgt dafür, dass Kompromisse eingegangen werden. Je mehr man mit der Uhr machen kann, umso mehr Probleme macht der kleine Akku. Samsung hat zum Note 3 eine Uhr mit dem Namen Gear vorgestellt, die viel kann, aber wohl auch täglich an das Ladegerät muss. Dieser Testbericht von handytarife.de ist eingebettet in die Leidensgeschichte des Autors, der sich voller Vorfreude eine Cookoo-Smartwatch bestellt hat. Da ich kein iPhone mein eigen nenne, wartete ich seit dem 16. Februar darauf, dass Cookoo seine Uhr auch mit Android-Smartphones kompatibel macht. Nun ist es möglich, die Smartwatch mit dem Samsung Galaxy S4 zu betreiben.



Die Vorgeschichte


Die Cookoo-Gründer starteten am 23. Mai 2012 ihr Crowdfunding-Projekt bei Kickstarter. Es sollten 150.000 Dollar eingesammelt werden, um die Produktion zu finanzieren. Bereits am 28. Juni wurde dieses Ziel erreicht. Um den euphorischen Geldfluss nicht zu unterbrechen, wurde gleich ein Stretch-Goal ausgegeben, dass man die Steuerung der Musik über die Uhr bewerkstelligen wolle, wenn 300.000 Dollar erreicht werden sollten. Am Ende konnte Cookoo sich über einen Geldregen von 305.393 Dollar freuen.


Cookoo-Smartwatch
 
Twitteranfrage kurz nachdem ich die Uhr erhalten hatte

Es folgten die Produktion von Prototypen, Tests und Zertifizierungen. Ab dem 11. November 2012 konnte die Uhr offiziell geordert werden und die Backer wurden bedient. Backer sind die Leute, die sich an dem Crowdfundig-Projekt mit Geld beteiligt haben. Dies kann man mit beliebigen Geldbeträgen ganz altruistisch machen oder man spendet für ein Paket, dass dann ein Werbe-T-Shirt enthalten kann oder auch das angepriesene Produkt zum Vorzugspreis. Die Cookoo-Smartwatch kam auf 2560 Backers.


Am 29. November wurde die iOS-App für Apple Geräte veröffentlicht. Schon damals gab es erste Beschwerden, weil weder die Benachrichtigungsfunktion für Nachrichten, noch die Musik-Player-Steuerung integriert wurden. Ob man hier hätte skeptisch werden sollen? Es ist eine junge Firma, ein ambitioniertes Projekt junger Leute, die den Großen ein Schnippchen schlagen wollten, schließlich hatten die Big-Player zu dem Zeitpunkt noch keine Smartwatch. Sony hatte eine, aber die konnte sich mit ihren Kinderkrankheiten nicht durchsetzen.


Cookoo-Smartwatch
 
Farbenspiel der Kuckucksuhren

Dann wurde es spannend. Am 15. Januar 2013 gab Cookoo News bekannt, dass man glaube, mit Root-Rechten die App für die Smartwatch auch auf Android-Smartphones ans Laufen zu bekommen. Zu beachten war nun folgendes: Otto-Normal-Verbraucher kaufte sich schon seit längerer Zeit Handys mit Bluetooth 4.0, auch Bluetooth-Low-Energy genannt. BLE ist extrem sparsam. Wer sein Mobiltelefon per Bluetooth zum Beispiel mit seiner Freisprecheinrichtung koppelt, weiß wie sehr das am Akku saugt.


Bluetooth 4.0 steht in den technischen Daten, wird auch auf der Verpackung neuer Handys beworben, aber sie können de facto keine Verbindung mit kompatiblen Geräten darüber aufbauen, weil dies im Android-Betriebssystem nicht vorgesehen ist. Wer weiß sowas? Der findige Geek, der sich im Detail informiert, der Otto-Normal-Verbraucher nicht. Auch die ständigen Ankündigungen ließen darauf schließen, dass Cookoo mit Nachdruck daran arbeitet, dass die Smartwatch mit Android-Handys funktioniert. Die Realität war und ist eine andere.


Nun darf man dem Entwicklungsteam von Cookoo auch nicht zu sehr Unrecht tun, denn bei den Entwicklungsverzögerungen spielen Google und die Hersteller eine wichtige Rolle. Erst am 18. April veröffentlichte Samsung erste Informationen für Entwickler über BLE in ihren Smartphones. Am 26. April gestand Google Probleme mit Bluetooth 4.0 bei der eigenen Daten-Brille ein. Schließlich, am 15. Mai diesen Jahres, bei der Google Developer Conference gab es Informationen, die es Cookoo möglich machten eine App für das Samsung Galaxy S4 zu entwickeln, die am 26. Juni vorgestellt wurde, am 4. Juli in die Beta-Phase eintrat und am 16. September 2013 für alle im Play-Store zugänglich gemacht wurde.



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