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Fazit von der IFA 2017

Die Internationale Funkausstellung in Berlin ist geschlossen und die Redaktion von handytarife.de hatte nun etwas Zeit die Eindrücke von der Messe Revue passieren zu lassen: was hat uns gefallen, beeindruckt, belustigt, irritiert oder lässt uns auch Tage nach der IFA skeptisch zurück? Das alles lesen Sie in unserem Fazit aus Berlin.

Den Anfang machte am Mittwochabend Samsung. Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf bei Air Berlin konnten wir leider nicht an der Pressekonferenz teilnehmen, sondern haben uns die Neuheiten am Messestand der Koreaner angeschaut, als wir dort auch unseren Mobilfunk-Award an den „Hersteller des Jahres“ überreicht haben. Während uns die neuen Wearables nicht vom Hocker gerissen haben, konnten wir uns aber das Samsung Galaxy Note 8 anschauen, mit dem auch das Foto der Award-Übergabe geschossen wurde.

 

Das Samsung Note 8 mit der ersten Dual-Kamera der Koreaner

 

Das neuste Phablet ist kantiger als das Samsung Galaxy S8+. Das Note 8 hat als Alleinstellungsmerkmal seinen Bedienstift, der ins Gehäuse eingeschoben wird, und so stets griffbereit ist. Er bietet aber auch Anlass zur Kritik. Das Display ist mit 6,3 Zoll zwar 0,1 Zoll größer, als beim S8+, aber der S-Pen verhindert einen größeren Akku. Stattdessen ist der Energiespeicher des Note 8 mit 3300 mAh sogar 300 mAh kleiner. Nutzer werden wenigstens an langen Arbeitstagen nicht um die Mitnahme eines Akkupacks herumkommen.

 

Dafür gibt es lob für die Dual-Kamera. Erstmals setzt Samsung auf zwei Linsen, wobei eine davon durch Umschalten einen zweifachen optischen Zoom ermöglicht. Das Konzept ähnelt dem des Apple iPhone 7 Plus. Die aus beiden Linsen gewonnenen Tiefeninformationen ermöglichen den angesagten und stufenlos einstellbaren Bokeh-Effekt mit der Funktion „Live Focus“.

 

Fairphone als Wegbereiter des modularen Smartphones

 

Am Donnerstagmorgen hatte dann der holländische Hersteller Fairphone zur Präsentation des Kamera-Upgrades für ein Smartphone geladen. Besitzer eines Fairphone 2 können sich verbesserte Module für die Front- und die Hauptkamera kaufen und selber ihrem Handy eine Frischzellenkur verpassen. Diesen Einfallsreichtum kann man bei den Mode-Marken, die ich im Smartwatch-geschäft versuchen, leider nicht sehen. Hier verliert man sich im Einheitsbrei von Android Wear 2.0, die sich nur in Displaygröße und Design unterscheiden. Neue Funktionen sucht man leider vergebens.

Egal ob Armani, Diesel oder Fossil - technisch kommt keine Begeisterung auf. - © handytarife.de

Archos und CAT mit widerstandsfähigen Handys

 

Archos aus Frankreich zeigte Einsteiger-Smartphones für unter 100 Euro, die neue Mittelklasse mit Metall-Rückseite und die in Kooperation mit Nubia von ZTE entwickelte Oberklasse. Da diese aber ein einer Vielzahl von Varianten produziert werden, bei denen noch nicht bekannt ist, welche es nach Deutschland schaffen, gehen wir damit (noch) nicht ins Detail. Bei den Outdoor-Smartphones durften wir uns selber von der Wasserdichtigkeit überzeugen. Das Display lässt sich aber weder unter Wasser noch mit Handschuhen bedienen. Noch widerstandsfähiger aber auch teurer versucht es CAT mit dem neuen S31 und S41. 

Das sind die neuen Rugged-Smartphones von CAT. - © handytarife.de

Telekom mit neuen Tarifen für junge Leute

 

Der Bonner Mobilfunkbetreiber hatte auch dieses Jahr in Berlin zur Pressekonferenz geladen. Neben Neuigkeiten zu Glasfaser und Entertain, wurde das Tarif-Portfolio für junge Leute unter 27 erneuert. Voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres wird es für Magenta-Kunden eine App geben, die ihnen dabei hilft, zwischen der stets besten Internetverbindung per LTE, UMTS, Wlan daheim oder am Hotspot zu wechseln, wobei spezielle Sicherheits-Features die übermittelten Daten schützen sollen. Wenige Tage später hat übrigens auch o2 neue Tarife vorgestellt.

 

 

Motorola

 

Lenovos Updates für die Einstiegs-Modelle Motorola G5S und G5S Plus stehen in den Startlöchern, auf der IFA wurde für die Mittelklasse das Motorola X4 mit Dual-Kamera vorgestellt und uns wurde ausführlich das Moto Z2 Force gezeigt. So stellt sich Lenovo ein modulares Smartphone vor, das in sich ein geschlossenes System bleibt, aber durch magnetische Backcover erweitert werden kann. So wird die drahlose Ladefunktion nachgerüstet, eine 360-Grad-Kamera angebracht, ein voluminöser Lautsprecher von JBL sorgt für deutlich mehr Klang oder man erhält bei Spielen mit einem speziellen Gamepad deutlich mehr Kontrolle.

Das Motorola Z2 Force lässt sich wie sein Vorgänger mit magnetischen Modulen erweitern. - © handytarife.de

Das Moto Z2 Force weist aber noch weitere Besonderheiten auf. Der Bildschirm soll nahezu unzerstörbar sein. Dazu hat sich Lenovo eine Technologie patentieren lassen, die genau entgegengesetzt dem Trend mit kratzfestem Corning Gorilla Glas entwickelt wurde. Denn der Bildschirm wir durch mehrere Lagen Kunststoff geschützt. Dieses weichere Material verkratzt zwar eher, kann dafür aber kaum brechen, wie es bei sprödem Glas der Fall ist. Kratzer auf dem Plastik-Display sollen sich übrigens mit der guten alten Bildschirm-Paste aus der Prä-Smartphone Ära reparieren lassen. Des Weiteren löst die Anzeige mit 4K auf. Der dabei aber nur 2700 mAh große Akku wird damit aber nicht allzu lange durchhalten können.

 

Huawei setzt auf künstliche Intelligenz

 

Neben der Übergabe unseres Mobilfunk-Awards an Huawei für Mate 9 als „Handy des Jahres“ waren wir auch bei der Keynote von Richard Yu, der den neuen Kirin 970 Prozessor vorgestellt hat. Die Chinesen wollen damit auf künstliche Intelligenz setzen, um die Konkurrenz von Qualcomm und Samsung zu überflügeln. Die gezeigten Spezifikationen und Beispiele waren dementsprechend beeindruckend. Aber ob sich dies auch in der Praxis bewahrheitet wird erst ein ausführlicher Test zeigen können. Verbaut wird der neue Chip als erstes im Huawei Mate 10, das am 16. Oktober in München präsentiert wid.

 

 

LG Influencer-Smartphone

 

LG setzt nun voll auf das 18:9 Format der Bildschirme seiner Smartphones. Das LG G6 machte im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona den Anfang. Im Handel ist das Mittelklasse Smartphone Q6 mittlerweile erhältlich und in Berlin feierte das LG V30 Premiere. Es ist etwas größer als das G6 und hat nun nochmal schmalere Displayränder. Da nun auch auf der Front Corning Gorilla Glas 5 zum Einsatz kommt, ist der Übergang zum Rahmen deutlich weicher, die Haptik edler. Ganz besonders geeignet sein soll das neue Phablet für ambitionierte Filmemacher, die mit ihrem Smartphone mehr als nur die die Bescherung an Weihnachten aufnehmen wollen.

LG Q6, G6 und V30 von links nach rechts. - © handytarife.de

Aushängeschild soll aber auch die Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen für den Sound sein. Dabei zeigte der Lautsprecher aber keine besondere Audio-Qualität. Von dem Hifi-Spezialisten soll allerdings ein Headset im Lieferumfang enthalten sein. Ob das seinem Namen gerecht wird oder ein Marketing-Gag ohne Mehrwert wie bei dem AKG-Kopfhörern des Samsung Galaxy S8 ist, muss ein ausführlicher test zeigen. Übrigens konnte man am Stand von Wiko neue Smartphones sehen, die ebenfalls das neue Display-Format haben und nun auch in die Preisklasse unter 200 Euro tragen sollen. Deren Starttermin in Deutschland kennen wir aber nicht.

 

Crescendo von MysteryVibe

 

Was man früher im Bereich Hygiene und Wellness in Versandkatalogen als Massage-Stab fand, zeigte MysteryVibe an einem kleinen Stand in der Halle für Start-Ups unter dem Motto „IFA Next“. Der CEO des Unternehmens Soumyadip stellte sich persönlich den Fragen des interessierten Publikums und präsentierte das Produkt seiner Firma. Der smarte Freudenspender wurde in London entwickelt und kann für 159 Euro bestellt werden. Uns wurde am Nacken vorgeführt, wie sich der etwa 21 Zentimeter lange Crescendo formen lässt und so dem Körper angepasst werden kann.

Kann an vielen Stellen des Körpers zum Einsatz kommen: Crescendo von MysteryVibe. - © handytarife.de

Er lässt sich biegen und behält die verschiedenen Formen. Sechs unabhängige Motoren geben verschiedene Vibrationsmuster wieder und lassen sich innerhalb einer App auch wie mit einer Tastatur ansteuern. Das ist ein wenig wie Klavierspielen mit sechs Tasten. Daher auch der Name dieses Spielzeugs: Crescendo steht in der Musik für „lauter werdend“. Der Crescendo ist wasserdicht, wird drahtlos aufgeladen und zeigte neben Waschmaschinen, Staubsaugern, Rasenmähern und Kühlschränken, wie sich die auf der IFA vertretenen Technologie-Unternehmen eine smarte Zukunft vorstellen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

Nützliche weiterführende Informationen:

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