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HTC Handy Testberichte

HTC 10 32GB

Android | 5.2 Zoll | 12 MP
handytarife.de Testurteil:
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HTC 10 im Test: Bum, Bum in edler Verpackung

Zwei Generationen, die dem taiwanesischen Hersteller einigen Kummer bereitet haben, und vier gestrichene Buchstaben liegen zwischen dem herausragenden HTC One M7 und dem neuen High-End-Modell, das HTC schlicht „10“ nennt. Ob das HTC 10 Hoffnung versprüht, zeigt der ausführliche Test von handytarife.de.

HTC ist eins der Sorgenkinder der Branche. Der taiwanesische Hersteller hatte schon früh erkannt, dass Flaggschiff-Smartphones ein hochwertiges Gehäuse haben sollten und hat insbesondere mit dem HTC One M7 viele Fans gewinnen können. Auch das zwischenzeitliche Intermezzo mit BeatsAudio - mittlerweile von Apple aufgekauft - hatte den Handys nicht nur Stereo-Lautsprecher auf der Front, sondern auch einen herausragenden Klang beschert. Damit wilderte HTC ganz klar im Revier des iPhones. Das neuste HTC tut dies wieder, wovon sich Apple vielleicht sogar etwas abgucken sollte.

 

Design & Verarbeitung: Klare Kante

 

Vorbei die Zeit der weichgespülten Linien der beiden Vorgänger: Das HTC 10 lässt wieder Kanten spüren, die sich nicht unangenehm in die Hand drücken, sondern mit dem Wertigkeit vermittelnden Gewicht wieder die massive, maskuline Seite des taiwanesischen Flaggschiffs in den Vordergrund stellen. Allerdings wollte auch dieser Hersteller nicht auf den Kamera-Buckel verzichten, der das Handy nicht plan auf dem Tisch liegen lässt. Das gewölbte Glas über dem Display passt sich nahtlos an den Rahmen des Vollmetall-Gehäuses ein.

Nicht nur das HTC 10, auch das mitgelieferte Headset kann sich sehen lassen - © handytarife.de

Lautstärkewippe sowie Ein- und Ausschalter liegen rechts im Rahmen und sind etwas nach unten gerückt, um besser erreichbar zu sein. Der Power-Knopf erinnert an ein Sägeblatt und ist damit stets gut zu ertasten. Am stimmigsten ist der Look des HTC 10 in Carbon Grey. In Glacier Silver (unser Testgerät) und Topaz Gold wirkt das Mobiltelefon zurückhaltender. Da das neue Topmodell einen Fingerabdrucksensor unter dem Display bekommen hat, fungiert dieser nun auch als Home-Taste. Rechts und links daneben liegen die Programm- bzw. die Zurück-Taste. Alle drei reagieren auf Berührung und nicht mechanisch. Insbesondere den Fingerabdrucksensor mit Home-Funktion würde so auch dem iPhone 7 sehr gut zu Gesicht stehen.

 

Apps & Bedienung: Weniger Sense, mehr Android

 

Das aktuelle Betriebssystem Android 6.0.1 läuft auf dem HTC 10 und den Nachfolger Android 7.0 Nougat wird es als Update geben, kündigte der Hersteller an. Von den 32 Gigabyte internem Speicher sind etwa 23 GB frei. Dieser kann um bis zu 2 Terrabyte erweitert werden und lässt es so auch zu, dass Apps auf der Speicherkarte installiert werden. Die Benutzeroberfläche heißt Sense 8 und ist ein Aushängeschild der Taiwanesen. Sie läuft flüssig, ist übersichtlich und lässt sich den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Insbesondere mit den Freestyle-Themen, mit denen die App-Symbole durch konfigurierbare Motive ersetzt werden.

HTC Connect - Verbindungsaufbau über viele Standards - © Screenshot

HTC hat einige eigene Anwendungen durch die von Google ausgetauscht. Der Blinkfeed ist aber zum Glück geblieben, wobei man ihm leider weder Facebook noch Instagram als persönlichem News-Ticker hinzufügen kann. Die Performance ist über jeden Zweifel erhaben. Die Akku-Laufzeit ist ordentlich und die Schnelladefunktion tankt den Energiespeicher innerhalb von einer Stunde über USB-Type-C-Anschluss wieder auf. Drahtloses Laden fehlt allerdings. Das 5,2 Zoll Display löst mit QuadHD hoch auf und bietet knackige Bilder. Es lässt sich außerdem durch zweimaliges „Klopfen“ aus dem Standby-Modus aufwecken. NFC, der Datenturbo LTE mit einer Unterstützung von bis zu 450 Mbit pro Sekunde im Download, Bluetooth 4.2 sowie WLAN im sehr schnellen ac-Standard sind ebenfalls an Bord.

 

Foto & Video: Back in Business

 

Nach der Abkehr von den Ultrapixeln bei der Linse auf der Rückseite des Vorgängers, probiert HTC einen neuen Anlauf, der ihnen nun gelingt. Die Hauptkamera mit 12 Megapixeln macht schöne Aufnahmen, ohne dass man dafür Profi sein müsste, für die das Mobiltelefon aber auch einige Einstellungen bietet. Videos können in 4K aufgenommen werden sowie als Zeitlupe oder –raffer. Damit schließt HTC endlich wieder in die Riege der High-End-Smartphones auf und lässt nur wenig Raum für Kritik, die man auf einem ganz hohen Niveau bei schlechten Lichtverhältnissen anbringen könnte, da die Ultrapixel eben nicht mehr Licht in die Aufnahme bringen, als andere Smartphones dieser Klasse.

 

HTC 10
HTC 10
     
Nahaufnahme mit schönem Tiefenschärfeeffekt...
(Klick zum Originalbild)
...und eine gelungenes Landschaftsbild.
(Klick zum Originalbild)

 

Etwas Besonderes haben sich die Taiwanesen für die Frontkamera einfallen lassen, die mit 5 Megapixeln auflöst. Sie kann Selfies nicht nur automatisch aufhübschen und das Display durch kurzes Aufhellen als Blitz verwenden, sondern besitzt auch einen optischen Bildstabilisator. Dieser ist bei den Hauptkameras schon ein gern gesehenes Merkmal, um Fotos und Videos weniger zu verwackeln, doch für die Fronkamera ist das ein Novum, welches den Trend von Live-Streams bei Facebook, Youtube oder Periscope und Selfie-Videos für Snapchat aufgreift, weil immer häufiger Videos mit der Selfie-Cam in Bewegung gedreht werden und so weniger verwackeln.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: BoomSound gibt den Ton an

 

Der untere Lautsprecher musste leider dem Fingerabrucksensor weichen und ist in den Rahmen neben den USB-Type-C-Anschluss umgezogen. Der Klang der Lautsprecher ist zwar einer der besten unter den Smartphones, aber das Stereo-Erlebnis wird davon getrübt, dass die Membranen in der Hörmuschel den Schall frontal abfeuern und die zweite Box, die nun für den Bass zuständig ist, ihren Klang zur Seite richtet. Was dieses Smartphone aber über Kopfhörer ausgeben kann, ist beeindruckend. Die „Dolby Kopfhörer Effekte“ sind allerdings sehr gut auf das mitgelieferte und wirklich gute, wenn auch eher auf Bass ausgerichtete Headset, abgestimmt, denn mit anderen Kopfhörern erzeugt dieser Modus etwas zu viel des Guten.

Gute Tastatur, auch für größere Finger - © Screenshot

Mit einem auf das eigene Gehör angepassten Profil – eine Funktion, die zum Beispiel auch das Samsung Galaxy S7 unterstützt – trumpft der HTC Boomsound aber wieder auf, sodass nicht der verbaute Verstärker an seine Grenzen stößt, sondern viele Headsets. HTC bevormundet den Hörer nicht und lässt Lautstärken jenseits von Gut und Böse zu, bei einem Klangerlebnis, das Spaß macht. Ins Internet geht es mit dem vorinstallierten Chrome-Browser von Google. E-Mails können über den vorinstallierten Client oder eine der im Play-Store herunterladbaren Apps der verschiedenen Mail-Anbieter abgefragt werden. Getippt wird auf einer sehr übersichtlich gestalteten Tastatur, die in der Zahlen-und-Sonderzeichen-Ansicht einen Ziffernblock bietet, der eine praktische Abwechslung zu den ansonsten häufig verwendeten Zahlenreihen ist.

 

Fazit: Bravo HTC!

 

Der Umstieg aller Apple-Fans, die in der Gerüchteküche jeden Krümel aufsammeln, um sich zusammen zu reimen, was das neue iPhone 7 zu bieten haben wird, könnte jetzt nicht einfacher sein, um sich diesem Stress einfach nicht mehr aussetzen zu müssen. Das HTC 10 bietet nicht nur bei der Verarbeitung, sondern insbesondere bei der Audio-Qualität das, was man von den iPod-Erfindern erwartet. Zumal die Taiwanesen auch Apples AirPlay unterstützen, sodass selbst Leute, die sich ihr Zuhause um ihr iPhone gebaut haben, nicht die gesamte Technik austauschen müssen.

 

Der brillante Bildschirm und die guten Kameras schlagen in dieselbe Kerbe. Der Fingerabdrucksensor könnte bei schwitzigen Fingern etwas besser sein und der bekannte Nachteil des Metallgehäuses ist die fehlende Funktion zum drahtlosen Aufladen. Der Rest ist aber eines Flaggschiff-Smartphones würdig, sodass der relativ hohe Preis der größte Nachteil des HTC 10 ist. Die Konkurrenten Samsung Galaxy S7 und LG G5 sind ohne Vertrag bereits deutlich günstiger zu haben. Mit einer Allnet-Flat in einem Vertrag über 24 Monate kann das schon wieder ganz anders aussehen.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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