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iZettle im Test: Jetzt wird abgerechnet

Es ist ärgerlich, wenn man nicht bezahlt wird – und wer kennt das nicht?! iZettle könnte die Lösung für dieses Problem sein, im privaten wie auch im kleinen geschäftlichen Rahmen. In diesen Fällen lohnt sich die Anschaffung eines EC-Kartenlesegerätes aufgrund der hohen Kosten in der Regel nicht. handytarife.de hat iZettle für Sie ausprobiert.

Das Grillgut beim Rudelgucken der WM oder ein Gemeinschaftsgeschenk zum Geburtstag eines guten Freundes soll auf mehrere Personen umgelegt werden, doch es gibt immer einen, der kein Bargeld dabei hat.

 

Der Ein-Mann-Betrieb als Fliesenleger, Gärtner oder mobiler Tierarzt kennt das Lied der abgelaufenen Zahlungsfristen nur zu gut. Da wünscht man sich sein eigenes EC-Kartenlesegerät. So ein Lesegerät kostet gut und gerne 500 Euro, dazu kommen Transaktions- und Service Gebühren, das lohnt sich nur für Geschäfte mit einem hohen Umsatz.

 

Einsatz für iZettle

 

Bei der Telekom gibt es ein kleines Lesegerät für einmalig 24,95 Euro, das keine monatliche Miete kostet. Es fallen lediglich Transaktionsgebühren an. Diese belaufen sich auf 0,95 % des Rechnungsbetrages für EC-Kartenzahlungen (unterschriftbasiertes Elektronisches Lastschriftverfahren) und 2,75 % bei allen anderen Karten (MasterCard, Visa, American Express, JCB). Das sind Kosten, die man in der einen oder anderen Situation gerne bezahlt, um sich den Stress zu ersparen, dem Geld wochenlang hinterherlaufen zu müssen.

Das Lesegerät wird in die Kopfhörer-Buchse des Smartphones eingesteckt. Die passende App gibt es für iOS und Android. Die Kommunikation zwischen Handy und dem iZettle-Kartenleser erfolgt über Audiosignale. Deswegen braucht der Leser auch eine AAA-Batterie. Die Kompatibilität mit einzelnen Mobiltelefonen lässt sich dabei nicht immer garantieren. Während wir keine Probleme mit dem One und dem Desire 610 von HTC und dem Motorola Moto X hatten, funktionierte das Bezahlen über das Huawei Ascend P7 nicht (Kompatibilitätsliste). 

 

Vorab muss man sich bei iZettle registrieren und die Kontodaten hinterlegen, wo die Einkünfte schließlich hin überwiesen werden sollen. In der App kann man einen eigenen Produktkatalog mit Fotos anlegen oder den Betrag manuell eingeben und auf Wunsch noch einen Verwendungszweck hinzufügen. Danach steckt man die EC-Karte ein, um den Chip auszulesen oder zieht den Magnetstreifen durch. Anschließend muss die Zahlung mit der Unterschrift des Schuldners auf dem Display bestätigt werden. Am Ende kann auf Wunsch noch eine Rechnung an eine Email-Adresse verschickt oder stationär ausgedruckt werden.

So zu bezahlen setzt natürlich voraus, dass man die Unterschrift des Kunden auf dem Bildschirm mit der auf der Karte abgleicht. Außerdem sollte man überprüfen, ob die Karte noch gültig ist und keine Manipulationsspuren aufweist. Sehr unpraktisch ist die Bezahlung per Visa-Karte, die nicht mit diesem Lesegerät funktioniert. Es gibt noch eine zweite Ausführung mit PIN-Eingabefeld die 79 Euro kostet und Visa-Zahlungen per Auslesen unterstützt. Die Visa-Zahlung kann zwar auch mit der iZettle-App abgewickelt werden, allerdings muss dann die Handy-Nummer des Kunden eingegeben werden, der dann einen Link auf sein Smartphone geschickt bekommt und dort wiederum die Zahlung bestätigen muss – schnell ist anders.

 

Fazit

 

An der einen oder anderen Stelle hakt es zwar mal, entweder weil die Internetverbindung zu langsam ist, weil das das Handy nicht geortet werden kann (ja, das ist aus Sicherheitsgründen nötig) oder das Smartphone auch mal nicht unterstützt wird. Doch stimmen die Umstände, dann gelingt das Bezahlen problemlos. So wird einer schwachen Zahlungsmoral ein Riegel vorgeschoben, die sonst einige Nerven kosten würde. Da macht der eine oder andere große Augen, wenn man das kleine Lesegerät hervorholt, denn rechnen tut damit keiner – bis jetzt, jetzt wird abgerechnet!

 

Gewinnspiel

 

Wir verlosen einen iZettle-Kartenleser unter allen Kommentatoren unter diesem Beitrag. Was halten Sie von der Idee? Würden Sie den Leser nutzen beziehungsweise würden Sie bei jemandem bezahlen, der Ihnen diese Zahlungsvariante anbietet? Einsendeschluss für die Kommentare zur Teilnahme am Gewinnspiel ist der 13. Juli 2014 um 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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