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Misfit Shine im Test: Das UFO

Misfit Wearables startete im November 2012 eine Crowdfunding-Kampagne, um den Fitness-Tracker „Shine“ zu finanzieren. Einen Monat später waren fast 850 Prozent des veranschlagten Betrages eingesammelt - Vorschusslorbeeren, die der Tracker nun im Test von handytarife.de unter Beweis stellen musste.

846.675 Dollar kamen zusammen, damit Misfit Wearables einen eigenen Fitness-Tracker fertig entwickeln und produzieren konnte. Dabei lag das Augenmerk von Beginn an darauf, den Shine sehr einfach zu halten und ihm gleichzeitig ein edles Aussehen zu geben. Unterstützt werden sollte dies durch optionales Zubehör, um den Tracker mit einem Lederarmband am Handgelenk oder mit einer Kette um den Hals zu tragen. Diese gibt es in zwei Ausführungen: „Sport“ als schlichte, doppelt gelegte Kette (mittlerweile ausverkauft) und „Bloom“ aus rostfreiem Stahl, die mit ihren Verzierungen an ein Amulett erinnert.

 

Design & Verarbeitung: Zeitlos

 

Misfit Wearables hat seine Versprechungen war gemacht. Der Shine ist aus einem Block Flugzeug-Aluminium gefräst und wird in Farben mit den Namen Grey, Jet, Topaz, Champagne, Storm, Coral, Wine und Sea Glass angeboten. Die gängigeren Bezeichnungen, wären neben grau, schwarz, hellblau, beige, dunkelblau, orange, dunkelrot und türkis. Der Fitness-Tracker wiegt nur 10 Gramm und fällt am Handgelenk kaum auf. Das mitgelieferte Gummi-Armband erfüllt seinen Zweck, unterstreicht aber nicht den hochwertigen Anspruch, den man mit dem Shine hat.

 

Edler kommt man mit dem Leder-Armband oder der Kette daher, wobei man diese mit 37,50 bis 79,95 Euro teuer bezahlen muss. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem ein magnetischer Clip, um den Tracker an unzähligen Stellen direkt am Körper befestigen zu können: am Schuh, Ärmel oder der Hosentasche – um nur drei Möglichkeiten zu nennen. Mitgeliefert wird auch eine Knopfzelle, die bis zu vier Monate halten soll, und ein Werkzeug, um die fest verschlossene Rückseite aufzuhebeln, die Wasserdichtigkeit bis 50 Meter Tiefe garantiert und worunter sich die Batterie verbirgt.

 

Bedienung: Wenige Funktionen machen es einfach

 

Der Shine hat keine Knöpfe und mit der Prämisse, einen besonders einfachen Fitness-Tracker zu entwickeln, sind hier auch nicht allzu viele Funktionen anzutreffen. Die Einrichtung verläuft ohne Probleme, solange man ein iPhone oder ein Android-Smartphone ab der Betriebssystemversion 4.3 mit dem Tracker koppelt, weil Bluetooth 4.0 Voraussetzung ist. Im Vorstellungsvideo auf Indiegogo spricht der CEO Sonny Vu noch davon, dass man eine eigene Technologie zur drahtlosen Synchronisation benötige, da es nahezu unmöglich sei, durch das solide Aluminium-Gehäuse zu funken.

Man hat es aber doch geschafft und so ist es auch nicht mehr zwangsläufig notwendig (zumindest bei Android-Handys), den Shine auf das Display zu platzieren, um ihn mit dem Smartphone zu synchronisieren. Sie sollten lediglich nah beieinander liegen. Auf der Front sind 12 kleine LEDs untergebracht, deren Daseinsberechtigung sich nach zweimaligem Klopfen und einem Studium der Bedienungsanleitung erschließen:

 

Als Ring gesehen, zeigen sie den Fortschritt der Aktivität an. Auf der Rückseite ist eine „12“ eingeprägt. Ist diese in der richtigen Position, wenn Shine am Handgelenk getragen wird, dann wird die Uhrzeit dargestellt, indem 3, 6, 9 und 12 leicht leuchten, während dort wo der Stundenzeiger verortet wäre die LED hell leuchtet und an der stelle des Minutenzeigers blinkt. Schnell abzulesen ist die Uhr so nicht - und eine grobe Tageszeit bekommt man auch mit einem Blick an den Himmel. Nach dreimaligem Klopfen wird die Aktivität gewechselt, welche in der App festgelegt werden kann.

 

Die App: Schön, aber sehr schlank!?

 

Die App fragt zunächst die Ziele ab, die man erreichen möchte. Das sind zum einen die Punkte, die man durch Bewegung erzielen will, wobei 1000 Punkte als Startpunkt empfohlen werden und bei höherer Aktivität nach oben angepasst werden sollen, und ein Ziel, wie viel man Nachts schlafen möchte. Ist die „Automatische Schlafprotokollierung“ aktiviert, erkennt der Fitness-Tracker selbständig, wann er mit dem Schlafphasen-Monitoring beginnen soll. Das klappt in der Praxis sehr gut, sodass Misfit Shine und A-Rival Qairos, bei dem die Schlafphasen manuell gestartet und beendet werden, auf nahezu identische Werte kommen.

 

Der kleine Tracker soll selbständig erkennen, ob man geht oder läuft. In der Praxis wird auch mal bei zügigem Gehen schon auf Laufen umgestellt, doch das dann auch nur für sehr kurze Zeit, sodass dies kaum ins Gewicht fällt bei der Punkte- und Kalorienberechnung. Diese funktioniert natürlich nur nachdem man ein Konto eingerichtet hat, wo man Geschlecht, Geburtsdatum, Gewicht und Größe hinterlegt. Darüber können auch – wenn man das will – sportliche Erfolge mit Freunden geteilt werden. Nach dreimaligem Klopfen wird die Aktivität umgestellt. Über die App lässt sich zwischen Radfahren, Schwimmen, Tennis, Basketball und Fußball wählen.

Die Darstellung in der App ist übersichtlich. Im Vordergrund steht das Erreichen der voreingestellten Ziele mit einer Ring-Darstellung, in deren Inneren die Prozentzahl steht. Durch ein Aufklappmenü erhält man dann Schritte, Kalorien, Strecke beziehungsweise die Tief- und Leichtschlafphasen angezeigt.

 

Fazit: Design hat seinen Preis

 

Der Misfit Shine ist ein hochwertiger Fitness-Tracker, der durch seine Einfachheit besticht. Er erkennt selbständig zwischen gehen, laufen, schlafen und lässt sich auf fünf weitere Sportarten einstellen, wozu dank Wasserdichtigkeit bis 50 Meter auch Schwimmen gehört. Die langlebige Knopfzelle muss nicht ständig aufgeladen werden, sondern wird einfach ausgetauscht. Leider ist das Zubehör, welches gut zum Shine passt, recht teuer. Unterstrichen wird damit aber auch, dass hier sehr auf Modebewusstsein gesetzt wird und weniger auf genaue Messwerte.

 

Sportler die sich im Sekundenbereich verbessern wollen, bekommen mit diesem Fitness-Tracker nicht das passende Messgerät an die Hand. Außerdem handelt es sich um einen reinen Aktivitäten-Rekorder, der die Werte zwar in der App visuell aufarbeitet, aber weder Tipps zur Verbesserung gibt, noch die Schlafdaten nutzt, um mich in einer Leichtschlafphase zu wecken. Über ein eigenes Profil kann man sich außerdem mit Freunden verbinden und vergleichen. Mir gefallen das einfache Konzept und das schicke Äußere des Shine.

 

Der Misfit Shine kann für 99,95 Euro bei Amazon bestellt werden.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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