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Klamotten-Recycling – Handytasche selbst nähen

Kennt Ihr das, wenn Ihr in Euren Kleiderschrank schaut? Irgendwo, meist in einer der Ecken, finden sich jede Menge nette Anziehsachen, die Ihr einmal total geliebt, aber seit langem nicht mehr getragen habt. Vielleicht weil sie inzwischen etwas outdated sind oder langsam doch durchgescheuert. Jetzt können diese Teile tatsächlich nochmal groß rauskommen!

Nämlich: Als selbst genähte Handy-Hülle. Aber erst mal der Reihe nach.

 

Es ist Samstagabend und ich will mit meinen Mädels auf die Piste. Ich freue mich riesig – bis zu dem Moment, in dem ich vor meinem übervollen Kleiderschrank stehe und feststelle: Ich habe nichts zum Anziehen. Das neue T-Shirt passt nicht zu meiner Jeans, die Lieblings-Jeans ist, ich muss es zugeben, zu eng geworden und auch der Kuschel-Pullover ist nicht mehr das, was er mal war. Nur zum Wegwerfen konnte ich mich beim besten Willen noch nicht durchringen.

Letzten Endes finde ich nach langem Suchen eine Klamotten-Kombi, die einigermaßen gut und ordentlich aussieht und in der ich mich halbwegs wohl fühle. Trotzdem ärgere ich mich ein bisschen, weil tatsächlich einige Lieblings-Teile im Schrank hängen, die ich nicht mehr anziehen kann und um die es mir furchtbar leid tut. Man hat ja schließlich so einiges mit ihnen durchlebt. Doch unterwegs kommt mir dann plötzlich eine Idee: Was, wenn ich diese Lieblings-Stücke einfach recyceln könnte? Also aus einer lieb gewonnenen Klamotte einfach etwas Neues machen, das mich dann auch wieder für einige Zeit begleitet?

 

Handyhülle selber nähen – individueller geht’s nicht

 

Nach ein wenig Nachdenken finde ich die Idee gut, so kann ich mich auch mal wieder kreativ austoben, ohne gleich ein neues Hobby beginnen zu müssen. Und weil ich gerade ein neues Smartphone habe, das dringend Schutz braucht, kommt mit der Gedanke, aus den alten Klamotten eine Handytasche zu nähen. 

Nun hat man ja an solchen Abenden, wenn man mit den Mädels unterwegs ist, auch die eine oder andere Schnapsidee. Doch auch am nächsten Morgen beim Frühstück gefällt mit mein Einfall immer noch so gut, dass ich mich gleich daran mache, die „Zutaten“ zusammenzusuchen. Do-It-Yourself oder DIY ist im Moment ja eh sehr angesagt. Auch weil wir damit unserem Ruf als Wegwerfgesellschaft etwas entgegensetzen können. Aus etwas altem, gar kaputten, neues schaffen nennt sich übrigens Upcycling.

 

Meine alten Blusen, die zwar Löcher, aber auch noch einige gute Stellen haben, ein paar Stoffreste und Bänder zur Dekoration. Was jetzt noch fehlt ist eine Nähmaschine bzw. Nadel und Faden – und eine passende Anleitung für eine selbst genähte Handy Hülle, denn wenn ich einfach drauflos nähe, dann weiß ich genau, dass ich irgendeine Kleinigkeit nicht bedenken und mich hinterher furchtbar darüber ärgern werde.

 

Leichter als gedacht dank Anleitung

Das Nähen geht übrigens überraschend leicht von der Hand – selbst für mich, die weder Ahnung noch Übung hat. Normalerweise ist Knöpfe annähen für mich das höchste der Gefühle, und meistens überstehen die die nächste Wäsche nicht. Wer sich also nicht von seinen alten Lieblings-Klamotten trennen möchte und auf individuelle Accessoires steht, der sollte sich mal an einer selbst genähten Handytasche versuchen – es ist wirklich nicht schwer! Und man freut sich riesig darüber, dass man die alte Jeans, das Lieblings-Shirt oder den guten Kuschel-Pullover nicht gleich wegschmeißen muss, nur weil ein Löchlein drin ist oder das Teil eben nicht mehr passt.

Download: Nähanleitung Handytasche als PDF inkl. zahlreicher Schnittmuster



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