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Probleme (die man nur mit Smartphones hat)

Es ist eine aufregende Welt, die sich uns dank mobilem Internet auf unseren Handys eröffnet. LG hatte bei der Präsentation des G2 in New York Zahlen genannt: 88 Minuten am Tag, 22 Tage im Jahr. Das sind die Werte für die Zeitersparnis, die uns ein normales Smartphone im Durchschnitt bringt. Doch die Entwicklung geht mit Problemen einher, für die skurrilen Lösungen gefunden werden.

Hier soll es nun gar nicht darum gehen, dass Zeitersparnis zwangsläufig positiv ist. Sie kann sogar zu Stress führen, denn was geschieht in der gewonnenen Zeit? Es wird regelmäßig nicht so sein, dass es mehr Momente des Durchatmens und Verweilens gibt. Viel mehr soll das Zeitfenster genutzt werden – und zwar so effizient wie möglich. Am Ende schafft man mehr und trotzdem bleibt die Entspannung auf der Strecke. Es ist doch schön auch von unterwegs etwas bei Wikipedia nachzuschlagen, etwas einzukaufen oder den Fahrplan einzusehen ohne zu Hause den Rechner dafür hochfahren zu müssen und eine Liste abzuarbeiten, was man im Netz erledigen wollte.


Kurz die Bilder-Suche von Google verwenden, um beim Wiederzusammenbau der Vespa nachzuschauen, ob die Bremstrommel mit einem Stift gesichert wird. Auf dem Weg von der Arbeit zum Einkaufen kurz ein Rezept mit Spinat raussuchen, weil man da gerade Lust drauf hat. Am Flughafen in den Flieger einsteigen, als wäre es eine Bahn: Online-Check-In und digitaler Bordingpass machen es möglich. Diese Aufzählung lässt sich beliebig fortführen, doch bringen diese Annehmlichkeiten zwei Probleme mit sich:


  1. Die Energieversorgung der mittlerweile höchst leistungsstarken kleinen Rechner in unseren Hosen-, Gürtel- oder Handtaschen ist problematisch, denn mit einer Akku-Ladung kommt man in der Regel nicht weiter als einen Tag. Früher, in der Zeit, als Handys noch über Wochen nicht an die Steckdose mussten, nahmen sich die ganz ängstlichen noch einen Austausch-Akku mit. Der Trend der fest verbauten Akkus, verhindert dies und zwingt dazu, ein Akku-Pack als portablen Energiespeicher zu kaufen und mit sich herumzutragen.



    Anders machen es die Franzosen, die einfach Ladestationen aufstellen – mit einem Haken: Die Energie muss man selber erzeugen. Aufgefallen ist mir das Powerdesk der Firma WeWatt am Bahnhof Gard du Nord in Paris. Dort treten bis zu drei Personen gleichzeitig in die Pedale, um den benötigten Ladestrom zu erzeugen. 3.333 Euro pro Sitz sind zwar ein ordentlicher Preis, aber Werbewirksam ist die Ladestation allemal. So zwingen uns unsere Smartphones bei niedrigem Ladestand auf den Heimtrainer. Also liebe Krankenversicherungen: Powerdesk kaufen, mit dem eigenen Logo bekleben und an öffentlichen Plätzen aufstellen!

  2. Wir nutzen unsere Mobiltelefone mit den Händen und fraglich ist, ob der liebe Gott damals hätte auf die Idee kommen müssen, dass seine Schöpfung, die Spitze der Evolution, mit zwei Händen immer größere Handys vor sich her trägt, auf ihnen Nachrichten tippt und keine Hand mehr für einen Kaffee frei hat. In Bezug auf den Kaffee-to-go ist dieses Problem nun endlich behoben. Für alles andere müssen wir uns einen dritten Arm wachsen lassen.


    Swng ist ein in grün und braun erhältlicher Becherträger, den man mithilfe eines Druckknopfes in zwei Größen einstellen kann, je nachdem welchen Durchmesser der Kaffeebecher hat. Noch befinden sich die swng’ers, wie sie sich selber nennen, in der Testphase, doch schon bald wird es hoffentlich den To-go-Henkel überall geben. Warum nicht direkt an der Kasse bei Starbucks, Mc Café oder als nachträglicher Auswurf des Kaffee- und Suppenautomaten in der Kantine?

Unser unbändiger Drang, der so oft mit „höher, schneller, weiter“ umschrieben wird, stellt uns immer wieder aufs Neue vor scheinbar unüberwindbare Herausforderungen. Doch unsere Kreativität und unsere Intelligenz werden uns auch diese Situationen meistern lassen, aus denen wir gestärkt und mit der passenden Lösung hervorgehen werden. Warum ich so zuversichtlich bin? Weil wir nun in aller Öffentlichkeit Sport treiben, um unser Handy aufzuladen, ohne das wir nicht(s) mehr können und wir nun mit dem Blick auf den Bildschirm, tippend durch die Welt laufen können und unser Kaffee im gleichen Takt mitschwingt.


Welche Skurrilitäten gibt es noch? Wir nehmen Anregungen für eine Fortsetzung gerne auf, egal ob über Facebook, Twitter, E-Mail oder als Kommentar direkt unter diesem Artikel.


 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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