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Binatone The Brick im Test: Der Knochen ist zurück!

Die IFA fördert nicht immer nur High-Tech zu Tage. Das Datenblatt des The Brick liest sich im Smartphone-Zeitalter wie eine steinzeitliche Zeichnung auf einer Höhlenwand im Neandertal. Trotzdem war die Redaktion von handytarife.de neugierig und hat The Brick unter die Lupe genommen. Ob wir mit dem Knochen etwas anfangen konnten, erfahren sie in unserem Bericht.

The Brick ist ein Dual-Band-Handy. Diese Tatsache muss mal erwähnt werden, weil das wirklich Retro ist und genau so musste ich auch an den Test herangehen: Bloß keine aktuellen Maßstäbe ansetzten, sondern sich dem Retro-Hype und den Hipstern unterwerfen und einen anderen Blickwinkel einnehmen. Nun war ich also im Secondhand-Laden, bin heute Morgen mit dem Jute-Beutel in die Redaktion gegangen und hab mir eine Chai-Latte zum aufgießen mitgenommen.

 

Design: Motorola lässt grüßen

 

Das Design erinnert an die Handys der 80er Jahre, im speziellen an das Motorola DynaTAC 8000X, das am 21. September 2013 seinen dreißigsten Geburtstag feierte. Es ist komplett aus Plastik gefertigt und misst mit Antenne an die 28 Zentimeter in der Länge.  Für dieses Mobiltelefon brauche ich meinen Jute-Beutel. In meine Skinny-Jeans passt eh nichts rein. Am besten ist die goldene Krone auf Vorder- und Rückseite, denn „ich hab zwar viel Geld, aber auf arm machen ist jetzt cooler“. Das Gewicht von 240 Gramm ist gut auf die Länge verteilt. Die Bananen-Form passt sich dem Gesicht gut an, wenn man The Brick zwischen Schulter und Ohr klemmt.

 

Funktion: Deckt Grundbedürfnisse

 

The Brick lässt sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln. So können Telefongespräche geführt und getätigt und SMS empfangen und gesendet werden. Die Kontakte sind auf dem 1,77 Zoll Farbdisplay abrufbar und man kann auch die Musik vom Smartphone mit The Brick als Lausprecher abspielen. Damit ist die Klangqualität zwar nicht besser als beim sehr guten HTC One, aber doch deutlich lauter. Das Retro-Handy hat aber auch Steckplätz für eine Standard-SIM und eine Micro-SD-Karte, sodass man nicht zwangsläufig eine Bluetooth-Verbindung zu einem anderen Handy braucht, um erreichbar zu sein.

Außerdem kann man so auch seine Musik direkt auf dem Knochen speichern. Wer dann die eigene Musik nach mehreren Club-Mate doch mal nicht mehr hören kann,  der nutzt die überdimensionierte Antenne um ein paar FM-Wellen abzugreifen. Dank der Neigung des Displays nach unten ist es auch beim Sonnenstrahlencatchen stets gut abzulesen. Darauf lassen sich außerdem ein Taschenrechner und ein Kalender ohne Termin-Funktion darstellen. Darüber hinaus können mehrere Weckzeiten eingestellt werden und eine LED-auf der Oberseite fungiert als Taschenlampe.

 

Nicht zu vergessen ist natürlich der Menü-Punkt Spiele. Darunter verbirgt sich das einzige und wohl auch bekannteste Handy-Game, wenn man vor dem Smartphone-Zeitalter den Einstieg in die Mobile-Welt gewagt hat: Snake. Damit vertreibe ich mir jetzt die Zeit, wenn ich in der Mensa an der Salat-Bar anstehen muss. Und da muss man lange anstehen, weil alle jetzt einen auf gesund machen, richtiger Mainstream. Aber so bin ich hart am Leveln. #YOLO

 

Fazit: Hipster

 

Das Binatone The Brick wird immer mit Ladestation geliefert und gibt es in zwei Ausführungen. Die eine noch nicht verfügbare Variante wird ein DECT-Telefon für zu Hause. Die andere von uns getestete Variante ist nicht nur mobil einsetzbar, sondern kann dank USB-Anschluss als externer Akku zum Nachladen des Smartphones dienen. Der wechselbare 2000mAh Akku soll in dem Knochen für  einen Monat Stand-By Zeit reichen oder gibt eine nennenswerte Energiespritze ab. Nur wer kauft sich nun ein solches Mobiltelefon für 99,99 Euro?

 

Leute, die auffallen wollen. Das wird der Grund sein, warum man sich dieses Telefon anschafft. Nicht zu verachten ist es aber auch als Zweitgerät, dank der hohen Stand-By Zeit. Und eins ist mit diesem Handy unmöglich: online sein. Mit The Brick ist man immer offline. Ist das nicht schön!?

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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