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Asus

ASUS ROG Phone 128GB Dual SIM

Android | 6 Zoll | 12 MP
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Asus ROG Phone im Test: Das beste Gamer-Handy

Das Asus ROG Phone richtet sich mit seinem abwechlsungsreich gestaltete Gehäuse und seiner ganz eigene Design-Sprache an die Gamer-Szene. Auch das Innere mit einem übertaktetet Prozessor schreit nach ausgiebigen Spiele-Sessions. Im Test von handytarife.de wurde neben der Daddelei die Alltagstauglichkeit nicht außer Acht gelassen

Die Marke “Republic of Gamers” sagt wohl jedem etwas, der in der Gaming-Welt unterwegs ist. ROG gehört zu Asus und kennzeichnet die High-End-Hardware, die für die aufwendigsten Spiele gut genug ist, in der Regel auch mit einem für Gamer designten Äußeren. Das Asus ROG Phone will das Smartphone für Gamer sein. Mit dem Honor Play hatte die Tochtermarke von Huawei dieses Jahr einen ersten Schritt auf diese Zielgruppe zugemacht. Auch Razer zielt mit einem Smartphone mittlerweile in der zweiten Generation auf Gamer ab.

 

Design & Verarbeitung: Einzigartiges und gelungenes Gehäuse

 

Das Gehäuse des Asus ROG Phone polarisiert. Während auf der Front nur die Lautsprecherabdeckungen herausstechen, die im angesagten Kupfer- Farbton gehalten sind, ist die Rückseite von geometrischen Formen geprägt. Hier gibt es sogar kupferfarbene Lüftungsgitter zur Kühlung der Hardware im Mobiltelefon. Diese Öffnungen verhindern eine IP-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Ein echter Hingucker ist das ROG-Logo, das in verschiedene Farben leuchten kann. Wird der X-Modus fürs Gaming gestartet, leuchtet das Logo in einem individualisierbaren Farbverlauf, der sogar innerhalb einer Gruppe von mehreren ROG Phones in einem WLAN-Netzwerk synchronisiert werden kann.

Vorne sind die Lautsprechergitter ein auffälliges Design-Merkmal des Gamer-Smartphones. - © handytarife.de

Das 6 Zoll große FullHD+ Display unter kratzfestem Corning Gorilla Glas verzichtet auf den Trend zum randlosen Design. Das lässt das Handy nicht topaktuell aussehen, schafft aber Platz für die Stereo-Lautsprecher, und um das Smartphone bei Spielen im Querformat sicher halten zu können, ohne dass der Bildschirm dabei zum Teil bedeckt wird. Kamera-Linsen, Foto-LED und Fingerabdrucksensor haben wiedererkennungswert und sind einzigartig in ihrer Form, allerdings ist der Fingerabdrucksensor leicht zur rechten Seite versetzt und deswegen nicht intuitiv mit dem Finger bedienbar. Eine ganz ähnliche Schwäche hatte das Samsung Galaxy S8. Game Center

 

Apps & Bedienung: Volle Kraft voraus

 

Was auf dem Gamer-PC zur Standardausstattung gehört, darf auf dem Smartphone natürlich nicht fehlen. Im „Game Center“ können Paramater der Hardware wie die Temperatur der Grafikeinheit oder die Taktfrequenz des Prozessors eingesehen werden. Fällt diese im Ruhezustand unter 1 Gigahertz bleibt diese Bezeichnung zwar stehen statt richtigerweise auf Megahertz zu wechseln, aber das sollte sich durch ein kleines Update beheben lassen. Worüber sich ebenfalls das Gamer-Herz freut ist, dass Asus den Prozessor übertaktet, und so noch mehr Leistung aus dem Prozessor herausholt, der auch im Samsung Galaxy S9 verbaut ist.

Lässt Gamer-Herzen höher schlagen: das Game Center zur Anzeige von System-Parametern und Konfiguration der Gaming-Hardware. - © Screenshot / handytarife.de

Im "X-Mode" werden sämtliche Leistungsreserven aktiviert. Mit bis zu 2,96 Gigahertz Prozessorleistung und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher lässt sich dieses Smartphone nicht nicht aus der Ruhe bringen und fährt mit den gängigen Bechmark-Apps Spitzenergebnisse ein. Dieser Leistungsmodus lässt sich durch quetschen des Smartphones - hatte das HTC U11 als erstes Handy -  aktivieren. Die sogenannten Airtrigger, die den Druck auf das Gehäuse wahnehmen, lassen sich aber auch als Tasten mit speziellen Befehlen in Spielen belegen. Dies muss die App aber auch als Konfiguration vorsehen, was zum Beispiel bei Aspahlt 9 und PUBG nicht der Fall ist. Der X-Mode kann aber auch automatisch mit vorher festgelegten Apps startet. Dank Twin Apps kann man viele Anwendungen sogar doppelt installieren uns so zum Beispiel problemlos zwei Accounts gleichzeitig betreiben.

 

Vor einer ausgiebigen Gaming-Session klemmt man am besten auch gleich den mitgelieferten Lüfter namens "AeroActive Cooler“ an, der für noch mehr Kühlung sorgen soll und mit eigenen Anschlüssen per USB-C und für Kopfhörer ausgestattet ist und sie, wenn man das Smartphone im Querformat hält, an die Unterseite verlegt, sodass die Kabel während des Spielens nicht im Weg sind. Im Asus ROG Phone befinden sich zwar ein Karbon-Kühlpad, ein Kupfer-Kühlkörper und eine "3D Vapor Chamber", um die Abwärme auf eine größere Fläche zu verteilen, dennoch heizt sich die Rückseite im Spielbetrieb deutlich auf. Die Kühlereinheit saugt Luft an und bläst sie zu den Seiten hin, wo die Hände das Smartphone festhalten heraus. So fällt die Wärmeentwicklung kaum noch ins Gewicht. Nimmt man den Lüfter aber nach einer intensiven Gaming-Session ab, dann ist das Handy deutlich wärmer geworden. Tatsächlich kühlt es sich aber auch recht schnell wieder ab. Die Drehgeschwindigkeit und damit auch die Laustärke passen sich übrigens an die Belastung des Systems an.

 

Foto & Video: Die Stärken des ROG Phones liegen woanders

 

Den Preis für die beste Kamera gewinnt das Asus ROG Phone nicht. Es liefert ganz gute Fotos mit der Dual-Kamera mit 12 und 5 Megapixeln auf der Rückseite. Diese besitzen eine optischen und einen elektronischen Bildstabilisator, sodass die Fotos auch bei Dunkelheit ein besseres Niveau erreichen, wozu auch der automatische HDR-Modus beiträgt. Dennoch rauschen die Bilder stärker als bei Konkurrenten in dieser Preisklasse. Die angepriesene KI-Funktion umfasst laut Hersteller 16 Aufnahmeszenarien, wie zum Beispiel Essen, Himmel, Pflanzen, Schnee, Nacht.

 

Asus ROG Phone
Asus ROG Phone
     
Die Bildqualität geht in Ordnung, solange man nicht genau hinsieht und in das Foto hinein...
(Klick zum Originalbild)
...zoomt, was auch für Aufnahmen bei schwachem Licht gilt, wobei die Stimmung ganz gut eingefangen wird.
(Klick zum Originalbild)

 

Im Huawei Mate 20 Pro arbeitet die Motiverkennung aber merklich schneller. In der Kamera-App von Asus kann zusätzlich Google Lens hinzugeschaltet werden, womit sich zum Beispiel Pflanzen bestimmen oder Text und Objekte erkennen lassen, allerdings wird damit nicht dem Hobby-Fotografen unter die Arme gegriffen, um schönere Fotos zu machen. Die 5-Megapixel-Linse auf der Rückseite lässt sich manuell im Weitwinkel-Modus auswählen oder sie liefert Informationen zur Bildtiefe, um bei Porträts den Hintergrund unscharf zu stellen. Das muss aber manuell eingeschaltet werden. Funktioniert dann aber ganz gut, wohingegen die 8 Megapixel Frontkamera wohlwollend nur das Niveau eines Mittelklasse-Smartphones erreicht.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Top Ausdauer und hohe Geschwindigkeiten

 

Das Asus ROG Phone ist kein Arbeitsgerät, auch wenn es dafür einige Voraussetzungen – wie der sehr schnellen 128 Gigabyte große Speicher – erfüllt sind. Dieses Smartphone ist eine Spielekonsole für die Hosentasche. Mit speziellem Zubehör lässt sich das Handy sogar wie ein PC mit Bildschirm, Tastatur und Maus betreiben. Wer selber Let’s-Play-Videos aufnehmen möchte, kann die Handlung im Spiel live streamen und gleichzeitig mit der Frontkamera die eigenen Reaktionen filmen. Dafür bietet dieses Smartphone sogar den Gigabit-WLAN-Standard 802.11ad und LTE Uploads mit bis zu 150 Mbit/s und Downloads bis zu 1 Gbit/s und bietet Platz für zwei SIM-Karten, aber keine Speicherkarte.

 

Der große 4000 mAh Akku erreicht Bestwerte bei der Laufzeitmessung. Dazu trägt auch das Display bei, das mit FullHD+ niedriger auflöst, als andere Flaggschiffe mit 2K, die sich manche Gamer vielleicht auch für das ROG Phone gewünscht hätten. Dafür hat es mit seiner höheren Bildwiederholrate von 90 Hz ein echtes Pfund in der Hinterhand. Das sieht bei schnellen Spielen richtig gut aus, da sämtliche Animationen wirklich flüssig und ohne Schlieren dargestellt werden. Das mitgelieferte Netzteil und das Kabel sind von hervorzuhebender hoher Qualität. Damit lädt das Handy sehr schnell. Von 0 auf 50 Prozent geht es in 25 Minuten. Für eine ganze Ladung vergehen etwas mehr als anderthalb Stunden. Das iPhone Xs Max braucht mit einem kleineren Akku zwei Stunden länger.

Eine schnelle Anbindung an das LTE- und WLAN-Netz sorgt auch für ordentliche Geschwindigkeiten beim Surfen. - © Screenshot / handytarife.de

Die Stereo-Lautsprecher auf der Frontseite klingen sehr gut. Ein gutes Headset wird mitgeliefert. Neben einem Equalizer bietet das ROG Phone den Audioassistenten, der ein individuelles Profil für das eigene Gehör erstellt. Das sei an dieser Stelle auch jedem wärmstens ans Herz gelegt, weil sich der Klang damit noch mal deutlich verbessert. Bei der Ausgabe über die Klinkenbuchse fällt allerdings auf, dass die im Smartphone verbaute Buchse einen schwächeren Klang hat, als der in der Lüftereinheit integrierte Anschluss. Vermutlich, weil hier die vorgelagerte digitale Schnittstelle ein besseres Signal liefert.

 

Fazit: Ein hervorragendes Handy für Gamer

 

Es ist sicherlich Geschmacksache, aber am Ende weiß die Umsetzung von Asus für ein Gaming-Smartphone zu überzeugen. Mit ihrer Marke ROG kennen sie die Zielgruppe aus dem Bereich der Gaming-Hardware. In dieser Subkultur gibt es Trends und Schönheitsideale, die Außenstehenden fremd erscheinen mögen, denen aber das ROG Phone folgt und genau deswegen wie die Faust aufs Auge zu passen scheint - soweit wir das beurteilen können. Cooles Design, Leistung satt und ein guter Klang sind starke Argumente für eine portable Spielekonsole. Schwächen bei der Kamera erscheinen da verzeihlich.

 

Ohne Vertrag kostet das Asus ROG Phone deutlich über 800 Euro. Mit Vertrag ist es exklusiv bei 1&1 erhältlich. Hier gibt es zum Beispiel den Premium-Tarif LTE L mit 10 Gigabyte im o2-Netz mit bis zu 225 Mbit/s im Download inklusive Telefon- und SMS-Flat für durchschnittlich 56,24 Euro im Monat. Zieht man hiervon den Durchschnittspreis für den Tarif ohne Smartphone ab, dann zahlt man für das Handy über die zwei Jahre 720,10 Euro.

 

Das Asus ROG Phone jetzt günstig ab 56,24 € pro Monat mit Vertrag bestellen.

 

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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