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Samsung Handy Testberichte

Samsung Galaxy Note 9 128GB Dual SIM

Android | 6.4 Zoll | 12 MP
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Samsung Galaxy Note 9 im Test: Mit Android 9 Update

Im Januar hat das Samsung Galaxy Note 9 sein Update auf Andoid Pie bekommen. Die Redaktion von handytarife.de hat das Betriebssystem des Phablets mit Bedienstift aktualisiert und auf seine Alltagstauglichkeit getestet und dabei einige nützliche Funktionen für den Arbeitsalltag näher unter die Lupe genommen.

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) im Jahr 2011 stellte Samsung den Urgroßvater aller Phablets vor: das Galaxy Note hatte einen für damalige Verhältnisse ungewohnt großen Bildschirm mit einer Diagonale von 5,3 Zoll bei einer Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln, also einer Pixeldichte von 284 ppi. Das Smartphone war mit 147 mal 83 mal 9,7 Millimeter auch ungewöhnlich groß, wog 178 Gramm und hatte einen 2500 mAh Akku. 7 Jahre später bietet schon ein Mittelklasse-Handy wie das Huawei P20 lite ein höher auflösendes 5,8 Zoll Display (431 ppi), ein kompakteres Gehäuse und einen größeren Akku. Dementsprechend mitgewachsen ist das Samsung Galaxy Note 9. Doch ist es immer noch ein Vorreiter? Den herausziehbaren Bedienstift hat es der Konkurrenz weiterhin voraus.

 

Design & Verarbeitung: Ein bisschen 2017

 

Auch beim Samsung Galaxy Note 9 ist - wie bei den S9-Modellen - zu begrüßen, dass der Fingerabdrucksensor nun nicht mehr neben der Kamera-Einheit auf der Rückseite, sondern mittig darunter anzutreffen ist. Leider sitzt der Sensor aber recht weit oben, weswegen kurze Zeigefinger Schwierigkeiten haben. Ansonsten hat sich rein äußerlich wenig im Vergleich zum Vorgänger getan. Das Phablet aus dem Jahr 2018 erfreut sich aber einer abwechslungsreichen Farbauswahl. Insbesondere bei dem blauen Modell sticht der gelbe Stift ins Auge. Bei den anderen Varianten kommt der S-Pen in der Gehäusefarbe daher, die von Samsung "Midnight Black", "Lavender Purple" und "Copper Gold" getauft wurden.

Ist der Stift herausgezogen, fächert sich ein Menü auf, um verschiedene Funktionen des S Pen zu nutzen. - © handytarife.de

Das zu den Seiten hin gebogene Display ist 6,4 Zoll groß und löst in QuadHD+ auf. Mit dem breite Rand unter dem Bildschirm und dem Verzicht auf einen Ausschnitt für die Sensoren auf der Front - einer sogenannten "Notch" - hat Samsung die Design-Trends der Konkurrenz nicht mitgemacht. Tadellos verarbeitet fasst der Rahmen aus Metall die Vorder- und Rückseite aus Glas ein. Die Tasten in der Einfassung lassen sich sauber bedienen, wobei die Südkoreaner neben Power-Button und Laustärkewippe auch einen (überflüssigen) Knopf für den eigenen Sprachassistenten Bixby verbauen, der keine große Hilfe ist.

 

Apps & Bedienung: Work, work, work, work, work, work

 

Müsste man das Samsung Galaxy Note 9 mit nur einem Adjektiv beschreiben dann wäre „produktiv“ das passende Wort. Dieses Phablet ist eine Workstation, wozu ihr eine ausgezeichnete Performance und clevere Funktionen verhelfen. Allem voran ist der S-Pen zu nennen. Die Firma Wacom hat den zugrundeliegenden Standard entwickelt, bei dem der Stift als Transponder dient und keine eigene Batterie benötigt, sondern mittels elektromagnetischer Induktion arbeitet. Durch herausziehen des S-Pens aus dem Gehäuse wird die Stiftbedienung aktiviert. Dann können auch andere Stifte mit der Wacom-Technologie verwendet werden - zum Beispiel der Staedtler Pen im Bleistift-Look.

 

Ein solcher Stift eignet sich für Notizen besonders gut. Diese können auch ohne eine spezielle App zu nutzen gemacht werden, indem im Standby-Betrieb einfach der Stift herausgeholt wird, und sich dann auf dem schwarzen Bildschirm ein spontaner Gedanke aufschreiben lässt. Vorinstalliert ist die App "Samsung Notes", die den Stift vollumfänglich unterstützt, so zum Beispiel das "Radieren" durch gedrückt halten der im Stift eingelassenen Taste. Auch die 4096 Druckstufen um dicker oder feiner zu schreiben erkennt die App, wie auch die Applikation "OneNote" von Microsoft.

Der S-Pen kann auch als Fernbedienung für Präsentationen oder für Gruppenfotos eingesetzt werden. - © Screenshot / handytarife.de

Ganz neu hingegen ist, dass der S-Pen per Bluetooth mit dem Handy verbunden ist, um als Fernbedienung zum Einsatz zu kommen. So können in Powerpoint Folien gewechselt oder die Medienwiedergabe gestartet und pausiert werden. Für eine volle Ladung muss der Stift nur 40 Sekunden im Note 9 verweilen. Dann schafft er 30 Minuten Standby oder 200 Klicks. Doch damit ist der Produktivität noch kein Ende gesetzt: die potente Hardware ermöglicht den Parallelbetrieb als Smartphone und PC-Ersatz. Über den USB-C-Anschluss mit DisplayPort reicht ein regulärer HDMI-Adapter, um zusätzlich eine Desktop-Ansicht zu starten, die einen klassischen Desktop eines Computer nachahmt.

 

Samsung bietet dafür das DeX-Cable, den Multi Port Adapter, die DeX-Station mit Ethernet-Anschluss und Kühlung, die auch das neue DeX-Pad inklusive USB-Hub bietet. Angepasst für den PC-Modus sind zum Beispiel Apps von Microsoft, Adobe, Google, verschiedene Messenger, E-Mail-Clients und Spiele. Voraussichtlich im Frühjahr kommt das Mirabook von dem französischen Startup Miraxess auf den Markt, womit sich auch das Samsung Galaxy Note 9 in einen Laptop verwandeln lässt.

 

Foto & Video: Samsung kann Kamera

 

Das Samsung Galaxy Note 9 ist mit zwei 12 Megapixel Kameras auf der Rückseite ausgestattet. Die Zusammensetzung aus einer Linse mit einer variablen Blende und einer Linse mit einer zweifachen Vergrößerung für einen optischen Zoom ist vergleichbar mit dem Samsung Galaxy S9+. Die zweite Kamera ermöglicht aber auch den so angesagten Bokeh-Effekt, durch den der Hintergrund unscharf gestellt wird. Dank Live-Focus kann die Intensität dieses Tiefenschärfeneffekts sogar während der Aufnahme angepasst werden.

 

Samsung Galaxy Note 9
Samsung Galaxy Note 9
     
Dank "Live Focus" während der Aufnahme anpassbar, ist der Bokeh-Effekt, der den Hintergrund unscharf wirken...
(Klick zum Originalbild)
...lässt. Ganz so märchenhaft wie die Landschaft im Phantasialand allen die Fotos bei schwachem Licht allerdings nicht aus.
(Klick zum Originalbild)

 

Natürlich greift auch Samsung beim Fotografieren auf die Künstliche Intelligenz zurück und bietet die Erkennung von 20 Szenarien an, woraufhin die Fotos optimiert werden. Die sogenannte "Flaw Detection" weist den Hobby-Fotografen zum Beispiel auf geschlossene Augen und verwackelte Aufnahmen hin. Insgesamt können sie die Bilder, die mit den Hauptkameras auf der Rückseite und auch mit der 8 Megapixel Selfie-Kamera geschossen werden, sehen lassen. Bei schwachem Licht werden die Fotos aber gelbstichig und in der Dunkelheit muss es sich dem Huawei Mate 20 Pro geschlagen geben.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Viel zu bieten

 

Der 4000 mAh Akku kann dank Schnellladetechnologie in 40 Minuten von null auf 50 Prozent geladen werden. Eine volle Ladung dauert 1 Stunde und 35 Minuten. Langsamer aber bequem für die Energiespritze zwischendurch unterstützt das Samsung Galaxy Note 9 auch das drahtlose Aufladen. Nach dem Update auf Android 9 reduziert sich die Ausdauer etwas, bleibt aber trotzdem bei sehr guten Werten, die auch Power-User sicher über den Tag bringen. Dazu trägt auch die Reduzierung der Auflösung des Displays bei. QuadHD+ und die wirklich nennenswert hohe Helligkeit des Displays werden nur im Leistungsmodus voll ausgeschöpft.

Samsung ist einer der wenigen Hersteller, der noch einen eigenen Browser anbietet. Auch die Tastatur kommt von den Südkoreanern und handschriftlich lassen sich ebenfalls Texte verfassen. - © Screenshot / handytarife.de

Aus den Vollen hat Samsung auch beim Klang geschöpft. Das im Lieferumfang enthaltene AKG-Headset für die 3,5 Millimeter Klinken-Buchse, die Möglichkeit den Klang mithilfe eines Hörtest anzupassen und Dolby Atmos erzeugen ein wirklich tolles Klangerlebnis, dem auch bei der hoch einstellbaren Lautstärke nicht zu früh die Luft ausgeht. Gepaart mit den Stereo-Lautsprechern ist das Note 9 für Musik, Spiele und Streaming sehr gut gerüstet. Die mit Android 9 neu gestalteten Einstellungen und die Benachrichtigungsleiste spendieren dem Phablet einen frischeren Anstrich.

 

Fazit: Ein echtes Arbeitstier

 

Samsung macht mit dem Note 9 sehr viel richtig. Die Rechenleitung ist hervorragend und die Ausdauer sehr gut. Die Ausstattung ist insbesondere dank Funktionsumfang des S-Pen und Dex vorbildlich sowie in Sachen Klang weiß das Phablet zu überzeugen. Die Kamera spielt auf einem sehr hohen Niveau mit, kann aber bei der Entwicklung des Konkurrenten Huawei in Bezug auf die Fotografie bei schwachem Licht nicht mithalten. Doch legt man diesem Mobiltelefon, das auf den beruflichen Einsatz ausgelegt ist, die Messlatte im Bereich Produktivität an, so macht auch dem neusten Note-Modell keiner etwas vor.

 

Für durchschnittlich rund 40 Euro im Monat bekommt man das Samsung Galaxy Note 9. Das liegt auch daran, dass es das Smartphone ohne Vertrag mittlerweile zu Preisen über 25 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung aus dem Sommer von 999 Euro gibt. Dasselbe gilt für die Variante mit 512 Gigabyte Speicher, die für knapp über 1000 Euro statt 1249 Euro erhältlich ist. Aber schon die "kleine" Variante mit ihren 128 Gigabyte Speicher – der per Speicherkarte erweiterbar ist – und dem etwas kleineren Arbeitsspeicher ist ein treuer Begleiter im Arbeitsalltag.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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