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© Vodafone

Vodafone öffnet sein LTE-Netz für Drittanbieter

Das 3G-Netz will Vodafone zwischen 2020 bis 2021 abschalten. Auch Telekom und o2 werden diesen Schritt machen. Schon während des Rückbaus wird die Versorgung mit UMTS abnehmen. Ein Problem, das Kunden mit alten Mobilfunkverträgen oder Handytarifen bei Discountern betrifft.

Anfang des Jahres warnte der Vorstand Partnerbeziehungen bei Freenet Rickmann von Platen in der FAZ: "Obwohl schon vor rund 8 Jahren eingeführt, haben 60 bis 70 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden immer noch keinen LTE-Anschluss. Genau daher rührt ein Großteil der Funkloch-Beschwerden", und dass das UMTS-Netz immer größere Lücken aufweise, weil die Netzbetreiber die 3G-Ausrüstung zurückbauen und die Frequenzen für LTE nutzen.

 

Golem berichtete in Zusammenhang mit dem warnenden Interview über die Pläne von Vodafone und der Telekom das UMTS-Netz abzuschalten. Johan Wibergh, CTO der britischen Vodafone Gruppe, äußerte sich demnach schon im November 2017: "Ungefähr im Jahr 2020 bis 2021 drehen wir 3G ab. 3G war nicht unbedingt ein Erfolg". Die Telekom behält sich indes in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, dass UMTS und HSPA nur bis zum 31.12.2020 verfügbar sind.

 

Viele Mobilfunk-Discounter sind im UMTS-Netz unterwegs

 

Für Mobile Virtual Network Operator (MVNO) wie Freenet und 1&1 wurde bei der Frequenzversteigerung für UMTS geregelt, dass andere Anbieter Zugang zum Netz gewährt werden müsse. Diese Verpflichtung gibt es bei LTE nicht. Nachdem im Telekom-Netz das Tochterunternehmen Congstar das LTE-Netz mitbenutzen durfte, wurde später auch weitere Mobilfunk-Discounter wie Klarmobil die Nutzung der vierten Mobilfunkgeneration gewährt. Bei Vodafone gab es bisher nur mit der eigenen Marke Otelo diese Möglichkeit.

 

Nun hat Mobilcom-Debitel als Tochterunternehmen von Freenet eigene Handytarife im 4G-Netz von Vodafone geschnürt. Diese beinhalten eine Telefon-Flat sowie 1, 2, 4 oder 6 Gigabyte Datenvolumen, wobei nur letzterer Tarif auch eine SMS-Flatrate spendiert bekommen hat. Bei allen anderen Verträgen kostet eine Kurznachricht 19 Cent.

 

Makel der neuen Green-Tarife

 

Leider hat Mobilcom-Debitel sich bei den neuen Tarifen zu einem Rabatt-Modell hinreißen lassen, das Kundentreue nicht belohnt. So kostet der Green-Tarif mit 1 Gigabyte Datenvolumen bei Modeo monatlich 7,99 Euro, bei Verivox monatlich 10,99 Euro, nachdem ein 24 Monate gültiger Rabatt über monatlich 14 Euro bzw. 11 Euro abgezogen wurde. Somit beträgt die vertraglich fixierte Grundgebühr 21,99 Euro und wird ab dem 25, Monat fällig. Darüber tröstet auch nicht die Freenet-Hotspot-Flat hinweg, die in allen Green-Tarifen enthalten ist. Das Rabatt-Modell zieht sich durch die gesamte Tarif-Struktur.

 

Zudem ist es geradezu lachhaft, dass Voice over IP und Tethering in den Tarifdetails ausgeschlossen werden. Damit sind Telefonate über Whatsapp, Skype usw. streng genommen nicht erlaubt - eine Handhabe, die nun wirklich nicht mehr in das Jahr 2019 gehört. So begrüßenswert die Öffnung des Vodafone-Netzes ist, damit Kunden, die jetzt einen Laufzeitvertrag abschließen, sich in den kommenden zwei Jahren nicht über die abnehmende Qualität ihrer Netzversorgung Gedanken machen müssen, so hält der Düsseldorfer Netzbetreiber die neuen Angebote auf Abstand zum eigenen Angebot. Denn die Downloadrate ist bei allen Green-Tarifen auf 21,6 Mbit/s begrenzt.

 

Das ähnelt zum Beispiel den Tarifen von Blau, denen im LTE-Netz auch nur eine maximale Geschwindigkeit von 21,6 Mbit/s zur Verfügung gestellt wird. Die eigene Tochtermarke Otelo darf immerhin bis zu 50 Mbit/s in Anspruch nehmen, Vodafone-Kunden sind maximal mit einer Download-Geschwindigkeit von 500 Mbit/s gesegnet.

Nützliche weiterführende Informationen:

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