Abo-Fallen bei Apps für iPhone und Android-Handys

Werbebanner etablieren sich zunehmend auch bei mobilen Anwendungen, sogenannten Apps. Mit einer unlauteren Methode nutzen auch Kriminelle derzeit diese Form der Werbung, um die Smartphone-Anwender auf WAP-Portal zu locken. Auf diesen lauern dann Abofallen, warnt das Comuptermagazin c´t.

Android-Smartphone© siraphol / Fotolia.com // i12 GmbH
31.07.2011, 15:00 Uhr

Einmal in die Abofalle getappt, wird über die Telefonrechnung abgerechnet, sodass sogar die Netzbetreiber bei der Abzocke mitverdienen können. Und aboniert hat man schnell: Kurz dem Sprössling das Smartphone ein paar Minuten unbedacht zum Spielen überlassen, und schon drückt der Filius den falschen Button auf dem Display.
Darauf sollten Sie achten: Sicherheit im Netz
In der Regel merken die Verbraucher, so die c´t, allerdings erst mit dem Eingang der nächsten Mobilfunkrechnung, dass etwas nicht stimmt. Die Betrüger berechnen für ihre Abos Summen zwischen drei und 60 Euro je Monat.
Wap-Billing
Betroffen seien derzeit vor allem iPhone-Nutzer sowie Smartphonebesitzer, die auf das Google-Betriebssystem Android setzen. Der Trick, denn die Betrüger Anwenden, bezieht sich auf die Eigenheiten des WAP-Standards, welche Informationen von der SIM-Karte bereitstellen kann, was dann sogenanntes WAP-Billing, also Bezahlen mit dem Handy überhaupt erst ermöglicht.
Schutz: Anfragen beim Anbieter
Mobilfunknutzer, die sich bereits im Vorfeld gegen derart dubiose Machenschaften schützen wollen, bleibt zunächst nur zu raten, nicht unbedacht auf Werbebanner zu drücken.
Auch sollten Kinder bei der gelegentlichen Smartphone-Nutzung nicht allein gelassen werden. Des Weiteren könne sowohl bei der Telekom sowie auch bei Vodafone kostenfrei das Inkasso für Drittanbieter gesperrt werden. Bei E-Plus würden sich immerhin einzelne Anbieter blockieren lassen, während o2 derartige Möglichkeiten nicht biete.
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