Android-Handys versagen bei SD-Karten

Um den Speicher von Android-Smartphones und -Tablets zu erweitern, greifen Anwender oft auf eine microSD Speicherkarte zurück. Bei vielen Geräten hat man aber nur eingeschränkten Zugriff auf den SD-Speicher: Für die App-Sammlung steht der dringend benötigte Platz nicht immer zur Verfügung, nur Musik, Videos oder Fotos lassen sich dort ablegen.

Android-Smartphone© siraphol / Fotolia.com // i12 GmbH
27.01.2013, 10:06 Uhr

Dies berichtet das Sonderheft "c't Android".
Bei vielen Smartphones und Tablets lassen sich Apps weder direkt auf der microSD speichern noch zu einem späteren Zeitpunkt dorthin verschieben - obwohl das dringend notwendig ist, denn der interne Speicher ist knapp. Der Grund dafür ist, dass dieser interne Speicher in mehrere Bereiche unterteilt ist: "Einer dieser Bereiche wird aus Programmiersicht wie eine Speicherkarte angesprochen. Folglich kann das Gerät eine echte SD nicht als solche erkennen", erklärt c't-Redakteur Jörg Wirtgen.
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Eine Zugriffsmöglichkeit auf die SD-Karte besteht nur, wenn man die Karte entnimmt und direkt in den PC steckt oder das Gerät per USB an den PC anschließt. Dann lassen sich Musik, Videos und Fotos auf der SD speichern und später über Smartphone oder Tablet abrufen. Die speicherintensiven Apps werden weiterhin auf dem internen Gerätespeicher abgelegt. "Eine SD ist für alle, die sich dadurch mehr Platz für Spiele oder andere große Apps erhofft haben, völlig nutzlos", sagt Wirtgen.
Ob die SD-Karte auf dem eigenen Gerät frei nutzbar ist, finden User über die Speicherverwaltung ihres Geräts heraus.