Barack Obama darf seinen Blackberry behalten

Nicht erst seit seinem Wahlkampf um das Amt des US-Präsidenten ist Obama fast unzertrennlich mit seinem geliebten Blackberry-Handy verbunden, um auch unterwegs mailen zu können. Doch nun, als mächtigster Mann der Welt, stellt sein Smartphone möglicherweise ein Sicherheitsrisiko dar.

Handy Tarifrechner© Jacob Lund
22.01.2009, 16:16 Uhr

George W. Bush verzichtete nach seinem Amtsantritt gänzlich auf elektronische Post. Er verabschiedete sich von seinen E-Mail-Gesprächspartnern mit einer letzten Mail von seinem AOL-Account G94B@aol.com: “Since I do not want my private conversations looked at by those out to embarrass, the only course of action is not to correspond in cyberspace. This saddens me. I have enjoyed conversing with each of you.”
Neuer Präsident, neue Technologien
Der neue Amtsinhaber Barack Obama brachte „Change“ nicht nur politisch, sondern auch technisch: Bereits während seines Wahlkampfes war er stets mit seinem Blackberry-Handy zu sehen, um immer per Telefon und E-Mail kommunizieren zu können. Auch in seiner Kampagne spielte E-Mail-Marketing eine wichtige Rolle, um insbesondere jüngere Wähler anzusprechen.
Doch die Behören sehen in Obamas Smartphone ein Sicherheitsrisiko, denn alle Blackberry-Mails laufen über Server und könnten möglicherweise ausgelesen werden. Allerdings zeichnet sich nun eine Lösung ab: Amerikanische Zeitungen berichten, dass Obama sein lieb gewonnenes Smartphone weiterhin nutzen darf, dank einer besonderen Verschlüsselungs-Technologie. Allerdings ist davon auszugehen, dass dies wohl nur für Nachrichten gilt, die nicht unbedingt in die Kategorie „Top Secret“ fallen...
Blackberry-Handys in der Handy-Datenbank