Base Tarife: Daten-Automatik statt Flatrate

Der Mobilfunk Anbieter Base hat die Vertragsbedingungen bei seinen Tarifen ab 1. Juni geändert, was nicht allen Kunden gefallen dürfte. Zukünftig wird, wenn das gebuchte Highspeed-Datenvolumen ausgeschöpft ist, automatisch kostenpflichtig Volumen nachgebucht - bis zu drei mal im Monat.

Base© Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
06.06.2014, 12:37 Uhr

Bislang war es so, dass Kunden, die ihr schnelles Surf-Volumen verbraucht hatten, nur noch langsam weitersurfen konnten - oder manuell Highspeed-Datenvolumen nachbuchen konnten. Diese Option entfällt zukünftig: Ist das Volumen verbraucht, wird automatisch Datenvolumen nachgebucht, und zwar kostenpflichtig und bis zu maximal 3x pro Monat (je nach Handytarif 1,50 Euro (für 50 MB zusätzlich), 2 Euro (100 MB) oder 5 Euro (750 MB, nur mit Option Internet XXL). So können Kunden, die viel im Internet surfen, maximal 15 Euro pro Monat an Mehrkosten entstehen.
Wird in drei Monaten in Folge jeweils dreimal Volumen nachgebucht, verpasst Base seinem Kunden automatisch den nächst höheren Datentarif - für den Rest der Vertragslaufzeit.
Vorteil für Kunden: Automatisches Nachbuchen entfällt. Nachteil für Kunden: Unvorhergesehene Mehrkosten durch die automatische Buchung bzw. Umstellung sind möglich. Und wer mal ein paar Monate mehr surft, kommt danach aus einer teureren Daten-Option nicht mehr heraus.
Für wen gilt die Daten Automatik?
Wer ab sofort bei Base einen Vertrag abschließt, bei dem ist die Datenautomatik mit dabei. Bei bestehenden Verträgen ist diese nicht mit dabei, erst wenn man den Vertrag verlängert und dabei den Tarif z.B. wechselt.