Besserverdiener quasseln gern per Handy mit dem Partner

Wer frisch verliebt ist, telefoniert oft mit seinem Partner. Und geht etwas Zeit ins Land, gibt es meist nur noch Zweck-Anrufe. Ob das stimmt, wollte der Telekommunikation-Aanbieter Tele2 herausfinden und beauftragte das Marktforschungs-Institut YouGov, über 1.000 Menschen in Deutschland zu befragen.

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26.10.2014, 14:00 Uhr

Weit mehr als die Hälfte aller Deutschen in einer Beziehung (63 Prozent) telefoniert zu Beginn der Liebschaft mindestens einmal täglich miteinander ohne konkreten Grund. Ist die Beziehung nicht mehr ganz so frisch, sinkt die Anzahl der "einfach so"-Telefonate auf rund 40 Prozent. Ein immer noch erstaunlich hoher Wert, so die Marktforscher. "Wir hätten eher gedacht, dass der Wert deutlich niedriger ausfällt", kommentieren sie das Ergebnis. "Aber die Freude am Telefonieren mit dem Partner scheint auch über die Jahre nicht ganz zu verebben."
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Interessant dabei ist jedoch, dass die Telefon-Treue von Männern ausgeprägter ist als die von Frauen. Dem weiblichen Geschlecht vergeht eher die Lust an zweckfreien Zwischendurch-Telefonaten mit dem Liebsten.
Besserverdiener labern am meisten
An der Spitze des Plausch-Rankings liegen die Besserverdiener. Denn wer mehr als 4.000 Euro netto im Monat verdient, ruft seine bessere Hälfte häufiger an, um zu plaudern. Fast jeder Zweite (48 Prozent) telefoniert sogar dann mindestens einmal täglich, wenn die Beziehung bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Dabei belegen die Top-Verdiener mit Monatsgehältern ab 10.000 Euro netto mit 91 Prozent den Spitzenplatz. Menschen, deren Einkommen dagegen unter 4.000 Euro netto im Monat liegt, rufen ihre Partner wesentlich seltener (in 37 Prozent der Fälle) an.