Briefmarke per Handy

Die Geburtstagskarte ist geschrieben, aber es sind keine Briefmarken mehr im Haus. Wenn man ein Handy hat, ist das Problem schnell gelöst. Mit „Handyporto“ kann man seinen Brief jetzt auch schnell per SMS oder Telefonanruf frankieren. Als unkomplizierte, mobile Lösung hat sich der Dienst durchgesetzt und wird zunehmend bekannter.

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
04.12.2009, 11:00 Uhr

Die Handhabung des "Handyportos" ist denkbar einfach: der Kunde sendet eine SMS mit dem Wort „Brief“ oder „Karte“ an die Kurzwahl 22122. Alternativ kann das Porto auch per Anruf bei dieser Nummer bestellt werden. Innerhalb kurzer Zeit erhält der Absender einen automatisch generierten zwölfstelligen Code per Kurznachricht, der handschriftlich auf der Sendung notiert wird. Im Postverteilzentrum wird die Gültigkeit der Nummernabfolge in einem automatisierten Verfahren geprüft.
Keine Registrierung notwendig
Derzeit können Postkarten und Standardbriefe frankiert werden. Eine Registrierung des Kunden ist nicht notwendig, da die Abrechnung automatisch über die Handyrechnung erfasst und beglichen wird. Die Frankierung einer Postkarte kostet 85 Cent, für einen Standardbrief werden 95 Cent fällig. Hinzu kommen die jeweiligen Kosten für die Premium-SMS beziehungsweise für den Anruf. Somit liegt das Handyporto ein wenig über den normalen Post-Gebühren.
Neben Vodafone und T-Mobile wird "Handyporto" derzeit auch von E-Plus angeboten.
(Foto: Deutsche Post)