COMPUTERBILD testet Musik- und Fotohandys

Ein Handy-Trend ist klar: Die Hersteller werben verstärkt mit den "Megapixeln" der Handy-Kameras und den Musikfunktionen der eingebauten MP3-Spieler. Doch gerade in diesen beiden Disziplinen haben einige Handys zum Teil gravierende Mängel. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (11/2006).  

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
17.05.2006, 18:03 Uhr

Die festgestellten Schwächen der Kandidaten: Dumpfer Klang, wenig unterstützte Musik-Formate und teils unscharfe Fotos mit wenig Details.
Für einen Vergleichstest hat die Redaktion zehn aktuelle Handy-Modelle ins Testlabor geschickt. Überraschung bei der Kamera-Prüfung: Ein Handy (Motorola E1070) mit 1,3 Millionen Bildpunkten (Pixeln) Foto-Auflösung schlug die drei Testkandidaten mit einer 2-Millionen-Pixel-Kamera.
Große Unterschiede gab es auch bei der Musikwiedergabe. So wurde etwa die Tonqualität über den mitgelieferten oder den passenden Zubehör-Kopfhörer ermittelt. Die Messungen des Frequenzgangs ergaben, dass hohe und tiefe Töne meist deutlich zu leise wiedergegeben wurden. Das führt zu einem dumpfen und unnatürlichen Klang. Außerdem konnten zwei Handys (Sony Ericsson W810i und Samsung SGH-D820) Musikstücke nicht in den Formaten WMA und AAC speichern - wichtig für die immer populärer werdenden Musikportale wie Apples iTunes.
Insgesamt schafften nur zwei Handys eine "gute" Note für die Musikfunktionen, alle anderen kamen auf ein "befriedigend" oder "ausreichend".