debitel-light: Deutsche verschleudern ihr Geld

Der Mobilfunk-Discounter debitel-light meint, den Deutschen gehe es zu gut. Fast drei Milliarden Euro zu viel gäben Deutschlands rund 37 Millionen Prepaid-Mobiltelefonierer pro Jahr ohne Not für zu teure Mobilfunk-Minuten und SMS aus. Der Stuttgarter Anbieter sieht ein Ersparnispotenzial pro Kunde von etwa 80 Euro jährlich.  

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
24.05.2006, 12:43 Uhr

Während herkömmliche Prepaid-Tarife durchschnittlich bei rund 49 Cent/Gesprächsminute und 19 Cent/SMS liegen, gibt es Mobiltelefonieren beispielsweise bei debitel-light für 16 Cent/Minute und 11 Cent/SMS in alle deutschen Netze rund um die Uhr. Damit sind debitel-light und die anderen Discounter bis zu 70% billiger als herkömmliche Angebote.
Laut debitel-light telefoniert der durchschnittliche Prepaid-Kunde für ungefähr 10 Euro im Monat. Damit kann er für durchschnittlich 49 Cent ca. 20 Minuten telefonieren. Nutzt er günstigere Discount-Tarife, reduziert sich seine Telefonrechnung auf 3,30 Euro, bei gleicher Gesprächsdauer, aber lediglich 16 Cent Minutenpreis. Für jeden einzelnen Kunden ergibt sich ein Sparpotenzial von durchschnittlich fast 80 Euro jährlich. Und im Vergleich zu einem Vertragsangebot mit zwei Jahren Laufzeit ist die Ersparnis oft noch größer, wie in der jüngsten Ausgabe der Stiftung Warentest unter dem Motto "Selbst kaufen ist schlau" zu lesen war: Wenn man sich das Handy selbst kauft und dann mit einer Prepaid-Karte vom Discountanbieter telefoniert, spart man auf zwei Jahre gerechnet jede Menge Geld - denn die subventionierten Handys muss der Vertragskunde oft über Grundgebühr, Minutenpreise und Mindestgesprächsumsätze abbezahlen.
Daher fordert debitel-light von den Mobilfunk-Kunden ein Umdenken: Man habe noch nicht erkannt, dass durch den Wechsel zum Discounter nicht nur jede Menge Geld gespart werde, sondern zudem eine klar bessere Preistransparenz gegeben sei.
jw / Quelle: debitel-light