Einfache Handys zunehmend uninteressant

Nur noch etwa halb so viele Verbraucher wie 2010 wollen sich in diesem Jahr ein herkömmliches Handys kaufen. Das Wunschgerät hingegen muss internetfähig sein, die Nachfrage nach Smartphones steigt. Das zeigte kürzlich eine repräsentative Untersuchung des Beratungs-Dienstleisters Accenture.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
17.01.2011, 15:21 Uhr

"Während der Absatz von herkömmlichen Mobiltelefonen stark zurückgeht, steigt die Nachfrage nach vollwertigen Multimedia-Smartphones rapide. Arbeit, Kommunikation und Unterhaltung werden immer mobiler" sagt Nikolaus Mohr, Geschäftsführer Communications & High Tech bei Accenture Der Absatz von Smartphones wird 2011 voraussichtlich um die Hälfte höher ausfallen als 2010.
Alles in einem Gerät
"Hersteller und Verbraucher folgen zwei Konvergenz-Trends - "Eines für alle" und "Alles auf einem", sagt Mohr. "Das heißt, mit einem einzelnen Gerät lassen sich so unterschiedliche Dinge tun wie ein elektronisches Buch zu lesen und zu telefonieren."
2011 wollen sich 16 Prozent der deutschen Verbraucher ein Smartphone zulegen und nur neun Prozent ein herkömmliches Handy.
Für andere Länder prognostiziert die Analyse von Accenture ebenfalls einen rückläufigen Absatz etablierter technischer Geräte. Auch in den USA, Frankreich, Japan, Brasilien, Russland, Indien und China wird der Verkauf von Smartphones boomen, und zwar noch stärker als in Deutschland. Das in absoluten Zuwachsraten weltweit größte Wachstum findet - wenig überraschend - in den städtischen Regionen der großen Schwellenländer statt.
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