Extra Akku-Pack oft besser als zweiter Original-Akku

Während Handys früher locker eine Woche mit ihrem Akku auskamen, sieht dies bei modernen Smartphones heute ganz anders aus: Riesige Bildschirme, pausenlose Datenübertragung durch Mails, Internet und Apps - ohne Strom geht nichts. Ist der Akku leergesaugt und keine Steckdose in der Nähe, können Akku-Packs helfen.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
08.10.2013, 11:08 Uhr

Im aktuellen Test der Zeitschrift Computer Bild überzeugten viele der 20 geprüften Energiespender.
Die kleinen Strom-Spender lassen sich recht simpel handhaben, geladen werden sie entweder am USB-Anschluss des PCs oder über ein USB-Netzteil. Dockt ein Smartphone per USB-Kabel am Akku-Pack an, bekommt es automatisch frischen Saft. Im Test betankte ein Akku-Pack das Smartphone genauso schnell wie das Original-Ladegerät. So war der Akku des iPhone 5 (5,3 Wattstunden) nach gut zweieinhalb Stunden komplett voll. Das kleinste Akku-Pack hat etwa 6 Wattstunden - das reicht für eine Smartphone-Ladung.
Das Patriot Fuel+ 6000 (Testergebnis: 1,84; 60 Euro) hielt am längsten durch, lud alle Geräte auf und holte den Testsieg. Günstig und sehr ausdauernd war das CM3 USB Mobile Power MP560 (Testergebnis: 2,41; 16 Euro) - der Preis-Leistungs-Sieger brauchte aber sehr viel Zeit zum Wiederaufladen.
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Wer sich einen Akku-Pack zulegen möchte, sollte auf der Packung auf eine möglichst große Kapazität in Milliampere-Stunden (mAh) achten. Allerdings kann diese auch nur ein grober Anhaltspunkt sein: Sie gilt für die Kapazität des eingebauten Akkus, die sich aber nie vollständig nutzen lässt - die Ladeelektronik verbraucht je nach Modell ebenfalls zwischen 4 und 28 Prozent der Kapazität. Praktisch: Die meisten Packs sind gerade mal so groß wie eine kleine Taschenlampe und passen deshalb locker in die Hosentasche.