Fast alle 13-jährigen besitzen ein Smartphone

Die Zahl der Smartphones und Tablets in Familien-Haushalten wächst stetig an. Hauptverantwortlich dafür ist die fortgesetzte Digitalisierung bei Kindern, die mittlerweile über eigene Geräte verfügen. Fast alle Kinder im Alter von 13 Jahren besitzen ein Smartphone, viele sogar noch ein zusätzliches Tablet.

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15.08.2016, 12:16 Uhr

Apps und mobile Geräte sind in den Familien „angekommen“. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Kids and Apps Report 2016“ von KB&B – The Kids Group. Die Studie ist repräsentativ für Familien, die das Internet nutzen.
Smartphone-Nutzung im Kleinkind-Alter selbstverständlich
13-jährige Kinder dürfen das Smartphone nahezu täglich benutzen. Doch bereits im Kleinkindalter ist die Smartphone-Nutzung mittlerweile selbstverständlich. 50% der unter ein Jahr alten Kinder erhalten das Smartphone ein- bis zweimal die Woche. Das heimische Tablet wird sogar noch öfters an die Kids weitergereicht: rund 40% der 9 bis 10-jährigen dürfen es täglich nutzen. Mit fortschreitendem Alter bringen die Eltern dabei ihren Kids mehr Vertrauen entgegen. Während Kinder im Alter bis 2 Jahren Apps ausschließlich im Beisein der Eltern nutzen dürfen, werden mehr als die Hälfte der 10 bis 13-jährigen mit Apps alleine gelassen.
Android schlägt iOS
Das von Familien bevorzugte Betriebssystem ist Android von Google, und zwar nicht nur für Smartphones, sondern auch für Tablets. Über 50% der befragten Familien besitzen ein Android-Tablet. In den deutschen Haushalten finden sich doppelt so viele Android-Tablets wie iPads. Ja größer das Haushaltseinkommen ist, desto beliebter sind jedoch die Geräte der Marke Apple.
Kinder lieben Spiele und Videos
Spiele sind die bevorzugen Applikationen der Kinder. 42% von ihnen verbringen ihre Zeit mit Lernspielen, 26% mit Puzzle, 24% mit Denkspielen. 82% der Kinder sehen manchmal Videos auf mobilen Geräten, überwiegend bei YouTube.
Zeitliche Limitierung wichtiger als inhaltliche
Für die Nutzung von Apps geben Eltern ihren Kindern klare Regeln vor. 59 % gaben in der Umfrage an, dass es für ihre Kinder zeitliche und inhaltliche Regeln gäbe. Der zeitliche Faktor scheint dabei für die Eltern wichtiger zu sein, als der Content, mit dem sich das Kind beschäftigt. Denn 25% der Eltern geben ihren Kindern lediglich zeitliche Regeln vor, nur 9% allein inhaltliche Regeln.