Fiese Betrugs-Maschen zu Weihnachten

Internet-Ganoven machen sich pünktlich zu den Festtagen die Online-Gepflogenheiten der Verbraucher zunutze. Aus diesem Grund veröffentlicht der IT-Sicherheitsspezialist McAfee einige der fiesesten Betrugsmaschen, mit denen die Verbraucher in diesem Jahr um ihre Weihnachtsfreude gebracht werden sollen.

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16.12.2013, 06:12 Uhr

Damit Verbraucher bei der Suche nach den schönsten Geschenken keine bösen Überraschungen erleben müssen, finden Sie nachfolgend einige der beliebtesten Betrugsstrategien.
Unerfreuliche Apps
Mit Smartphones können wir nicht nur telefonieren, sondern auch spielen, Reisen buchen, einkaufen und Rechnungen bezahlen. Viele Apps leisten uns wertvolle Dienste, aber die mit Schadsoftware angereicherten Versionen warten schon auf ihre Chance. Auch Apps, die aussehen als hätten sie gültige Zertifikate, können benutzt werden, um Daten weiter- oder eingehende Anrufe und Nachrichten umzuleiten. Die Drahtzieher haben so die Möglichkeit, Zwei-Wege-Authentifizierungen zu umgehen, wie sie zum Beispiel beim Online-Banking verwendet werden. Die Malware dazu kann in vielen Formen auftreten, am weitesten verbreitet sind ZeuS-in-the-Mobile (Zitmo) und SpyEye-in-the-Mobile (Spitmo).
Tipp: Überlegen Sie sich genau, welche mobilen Anwendungen Sie auf Ihr Mobilgerät laden. Prüfen Sie die Kommentare und bestätigen Sie die Legitimität direkt bei den Herstellern.
  Was tun wenn das Handy streikt?
Gemeine Links in SMS-Nachrichten
SMS-Betrügereien sind bei Kriminellen das ganze Jahr über beliebt. FakeInstaller macht Android User glauben, es handele sich um einen legitimen Installer für eine App, allerdings nutzt er seinen ungehinderten Zugang dann, um SMS an kostenpflichtige Angebote zu verwenden.
Tipp: Kontrollieren Sie, dass die Schaltfläche "Download" nicht auf eine fremde Seite führt wenn Sie neue Apps installieren. Verwenden Sie unbedingt eine Antiviren-Software.
Vorsicht vor Angeboten, die zu gut sind, um wahr sein zu können
Vorsicht bei Weihnachtsangeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Clevere Gauner veröffentlichen präparierte Links, veranstalten gefälschte Wettbewerbe auf Social Media Seiten und versenden Phishing E-Mails in der Absicht, den Verbrauchern ihre persönlichen Daten zu entlocken oder Malware zu installieren.
Tipp: Wenn Angebote zu gut klingen, um wahr zu sein, sind sie es zumeist auch nicht. Überprüfen Sie die Preise auf der Webseite des Herstellers und suchen Sie Hintergrundinformationen zu dem vermeintlich so günstigen Anbieter.