Handy als Weihnachtsgeschenk – auf die Folgekosten achten

Ein Mobiltelefon unter dem Weihnachtsbaum – alle Jahre wieder ist dies ein oft gehörter Wunsch. handytarife.de zeigt Ihnen, worauf Sie beim Handykauf achten müssen und wie Sie teure Folgekosten vermeiden.

LG© LG Electronics
10.12.2007, 16:04 Uhr

Mit dem Kauf eines Handys alleine ist es leider nicht getan. Wichtig ist vielmehr die darin liegende SIM-(Telefon-)Karte, über die alle Gespräche abgewickelt und abgerechnet werden.
Laufzeitvertrag oder Prepaidkarte?
Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten: Sie schließen einen sogenannten Laufzeitvertrag ab oder aber Sie wählen einen Prepaid-Handytarif.
Bei einem Laufzeitvertrag binden Sie sich über einen festen Zeitraum (meist 24 Monate) an einen Anbieter. Während dieser Zeit zahlen Sie eine monatliche Grundgebühr oder auch einen monatlichen Mindestumsatz, den Sie abtelefonieren können. Zu einem Laufzeitvertrag gibt es in der Regel ein subventioniertes (verbilligtes) Endgerät als Beigabe.
Bei Prepaid-Handytarifen gibt es weder Vertragslaufzeit noch Grundgebühr oder einen Mindestumsatz. Ihre Prepaidkarte wird jeweils mit Telefon-Guthaben aufgeladen, was anschließend abtelefoniert werden kann. Subventionierte Handys gibt es dabei meist nicht.
Handy-Discounter funktionieren meist ebenfalls nach dem Prepaid-System. Bei manchen Anbietern muss jedoch nicht extra aufgeladen werden, sondern die Kosten für Gespräche werden einfach monatlich abgebucht. Verkauf, Service und Aufladung erfolgen bei Discount-Handytarifen fast ausschließlich über das Internet. Dafür bieten sie meist die günstigsten Minutenpreise!
Das richtige Handy für Sie
Beim Handy selbst gilt: Überlegen Sie genau, welche Ausstattungsmerkmale für Sie im Alltag wichtig sind. Möchten Sie nur telefonieren oder benötigen Sie UMTS, mobiles Internet, eine Digitalkamera oder einen MP3-Player?
Faustregel: Gesamtkosten im Auge behalten
Henrik Wolter, Tarifexperte des Internetportals handytarife.de, empfiehlt: „Betrachten Sie am besten die Gesamtkosten in einem Zeitraum von zwei Jahren. Berechnen Sie für diesen die Kosten für das Handy sowie die Summe der monatlichen Gebühren.“
Denn ein Handy für null Euro, gekoppelt etwa mit einem Laufzeitvertrag über 24 Monate à 10 Euro Grundgebühr, kostet Sie über diese zwei Jahre mindestens 240 Euro – OHNE Gesprächskosten, die noch hinzukommen, falls keine Minutenpakete enthalten sind.
Da kann es sich durchaus lohnen, einen Discounter in Betracht zu ziehen und das Handy unsubventioniert ohne Vertrag dazuzukaufen. Die Minutenpreise sind in diesem Modell meist günstiger.
Fazit: Passend zu den eigenen Bedürfnissen kaufen
Henrik Wolter von handytarife.de rät: „Für Wenigtelefonierer, die hauptsächlich erreichbar sein möchten, lohnen sich Prepaid- bzw. Discount-Angebote. Hier sind die Minutenpreise günstig und wer nicht telefoniert zahlt auch keine monatlichen Gebühren.“
Für „Quasselstrippen“ sieht das anders aus: „Wer viel mobil telefoniert fährt am besten mit einer Flatrate, die bereits die meisten Telefonate pauschal abdeckt“, erklärt der Tarifexperte. Generell gilt: „Das Handy für Null Euro, dazu eine Kaffeemaschine – diesen Offerten sollten Sie stets misstrauen. Denn welcher Anbieter hat heutzutage etwas zu verschenken? Der Haken lauert hier meist im Kleingedruckten“, erläutert Henrik Wolter von handytarife.de.
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