Handy-Viren: Hohe Rechnungen und illegaler -Zugriff?

58 Prozent der Deutschen fürchten durch Viren verursachte teure Handy-Rechnungen. Virenprogramme können beispielsweise unbemerkt SMS verschicken oder Premiumnummern anrufen und so hohe Kosten verursachen. Fast jeder Zweite hat Angst vor einem illegalen Zugriff auf sein Bank-Konto durch versteckte Programme.

Frau mit Smartphone© kaboompics / Pixabay.com
17.04.2012, 10:00 Uhr

Der Missbrauch der persönlichen Adresse und das unbemerkte Abhören von Gesprächen durch Viren auf Mobiltelefonen bereitet jedem dritten Deutschen Kopfschmerzen (36 Prozent und 39 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Deutschen im Auftrag des Handyshops 7mobile.
 Handy-Viren: erkennen, vermeiden, sich schützen
Laut Comscore besitzt in Deutschland jeder Dritte (37 Prozent) ein Smartphone, Tendenz stark steigend. Mobiltelefone dieser Kategorie sind beispielsweise durch Apps oder Bluetooth potenziellen Virenattacken ausgesetzt. Eine Gefahr, die stetig zunimmt. Juniper Networks fand heraus, dass die Anzahl der aktiven Handy-Viren zwischen 2010 und 2011 um 155 Prozent auf über 28.500 anstieg.
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Noch sind die Auswirkungen von Handy-Viren in Deutschland jedoch kaum zu spüren. 90 Prozent der Deutschen hatten angeblich noch nicht mit einem Handy-Virus zu kämpfen. Sechs Prozent hatten bereits selbst einen Handy-Virus und vier Prozent haben Bekannte, die Virus-Probleme hatten. Unter den 18- bis 34-Jährigen, die tendenziell mehr mit dem Handy im Internet surfen, hatte allerdings schon jeder Zehnte selbst einen Virus auf seinem Mobiltelefon. Für sechs Prozent dieser Altersgruppe waren Viren im Bekanntenkreis schon einmal ein Problem.