Handys voll Viren - vor 30 Jahren undenkbar

Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren stellte die Firma Motorola mit dem DynaTAC das erste kommerzielle Mobiltelefon der Öffentlichkeit vor. 1983 war es unvorstellbar, dass diese Geräte eines Tages nicht nur zum Telefonieren, sondern auch für andere Dienste genutzt werden und so ein Datensicherheitsrisiko für die Nutzer darstellen.

Handytarife im Vergleich© blackzheep / Fotolia.com
01.10.2013, 07:08 Uhr

Denn wird das Mobiltelefon gestohlen, verloren oder mit einem Virus infiziert, können persönlichen Daten auf dem Handys missbraucht werden. Es besteht die Gefahr, dass der Nutzer Opfer von Betrug oder Identitätsdiebstahl wird.
30 Jahre später sind Handy-Benutzer - allein in Deutschland gibt es heute 113 Millionen Mobiltelefonanschlüsse - massiv Ziel von Cyber-Angriffen. So stellen die McAfee Labs im zweiten Quartal 2013 fest, dass die Wachstumsrate bei Android-basierter Malware im zweiten Quartal wieder gestiegen ist. Insgesamt wurden im zweiten Quartal fast 18.000 neue Android-Malware-Varianten erfasst.
Die aktuellen Android-basierten Bedrohungen können dabei in vier grobe Kategorien gegliedert werden:

  • Banking-Malware zum Abfangen von SMS-Nachrichten,
  • Unterhaltungs- und Dating-Apps für Erwachsene,
  • modifzierte Versionen legitimer Apps, die Benutzerdaten stehlen,
  • gefälschte App-Installationsprogramme, die in Wirklichkeit Spyware sind.

Hiervor soll die Antiviren, Datenschutz- und Sicherheits-Software McAfee Mobile Security schützen. Sie bietet Funktionen für Ortung, Alarm und Sicherung/Wiederherstellung. Zudem ist die jüngste Version mit neuen Datenschutz-Features ausgestattet. Das Produkt steht als Basis-Version für mobile Geräte kostenlos zur Verfügung. Die Premium-Version enthält neben den grundlegenden Sicherheitsfunktionen eine Auswahl an Funktionen zum Schutz der Privatsphäre.