Mobilfunk: Handy-Surfen im Ausland zu teuer

Vielen Kunden erscheint die Nutzung mobiler Datendienste weiter zu teuer. Geht es nach den Verbrauchern, sollten die Kosten für Internet-Surfen in anderen Ländern weiter sinken. Bei Gebühren unter einem Euro pro Megabyte würden 87 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden ihr Smartphone auf Auslandsreisen deutlich stärker als bisher nutzen.

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18.10.2011, 08:00 Uhr

Das geht aus einer Studie der Gesellschaft für Kosumforschung hervor, welche der deutsche Netzbetreiber E-Plus in Auftrag gab. Mehr als die Hälfte der Befragten hält die Preissenkungen der vergangenen Jahre zwar für angemessen, aber nicht ausreichend.
Günstige Preise führen zu mehr Kunden
Der Schlüssel zur Nutzung ist der Preis: 87 Prozent der Befragten schwebt ein Preisniveau von unter einem Euro vor, 56 Prozent würden einen Preis unter zwanzig Cent als fair bezeichnen. Die Studie zeigt: Weiter sinkende Preise würden die Bereitschaft der Verbraucher erhöhen, mit dem Smartphone auf Reisen öfter online zu gehen.
Offenbar führten weder die Preiseingriffe der EU noch die bisherigen Roaming-Offensiven der Mobilfunkanbieter zu einem signifikanten Meinungswandel. Nur etwa jeder Sechste hält die derzeitigen Roaminggebühren im Mobilfunk für gerechtfertigt.