Nokia klagt gegen Apples iPhone

Der Marktführer im Handy-Bereich, Nokia, will den iPhone-Hersteller Apple verklagen, da der US-Konzern nach Meinung von Nokia mit dem Kulthandy zehn angemeldete Patente verletzt. Aus diesem Grund reichte Nokia bei einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware Klage ein.

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23.10.2009, 11:59 Uhr

Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen in den letzten Jahren rund 40 Mrd. Euro für die Weiterentwicklung von UMTS und GPRS bereitgestellt. Als logische Konsequenz fordert Nokia von Nutzern der entsprechenden Patente Lizenzgebühren. "Das Grundprinzip der Mobilfunkindustrie besteht darin, dass diejenigen, die Grundstandards entwickeln, dafür auch bezahlt werden müssen", erklärt Nokia-Sprecher Ilkka Rahnasto die Klage.
Welche Summe Nokia von Apple einfordern will, ist noch unklar. Das Handelsblatt gab an, dass in solchen Fällen üblicherweise ein bis zwei Prozent des Gerätepreises als Lizenzgebühr erhoben würden. Bei mehr als 20 Mio. verkaufter iPhones käme so schnell ein hoher zweistelliger Millionenbetrag zustande.
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