Online-Betrug: 5 Tipps für sicheres Weihnachtsshopping

Millionen Menschen werden auch in diesem Jahr wieder unbedarft auf die Suche nach passenden Geschenken und Schnäppchen sein. Verlockend nicht nur für viele nichts ahnende Konsumenten, verlockend auch für Internetbetrüger, die sehr genau wissen, dass auch für sie nun Hochkonjunktur ist.

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27.11.2015, 10:15 Uhr

Das Unternehmen Sophos Labs, Profis für Sicherheit, hat sich das Ganze einmal genauer angesehen.
Die Experten haben bereits jetzt eine Flut an Spams und Webseiten entdeckt, deren Angebote zu gut sind um wahr zu sein. Darunter Traumautos, Kleidung oder Haushaltswaren, teils von renommierten Online-Händlern und obendrein zu sensationellen Preisen. Sophos Labs kontaktierte daraufhin einige der Händler mit den verlockenden Angeboten. Sehr oft stellte sich dabei heraus, dass die Angebote von Internet-Betrügern erstellt wurden und nichts mit dem tatsächlichen Angebot der renommierten Online-Händler zu tun haben.
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In vielen Fällen gibt es Warnzeichen, die man als Konsument leicht enttarnen kann. So kann es sich beispielsweise um eine Betrugsseite handeln, wenn man auf andere Seiten weitergeleitet wird, auf denen ein komplett anderes Warenangebot angeboten wird. Ein weiteres Warnzeichen sind Bezahlseiten, die nicht per https gesichert sind. Dies ist jedoch ganz einfach an der Adresszeile im Browser zu erkennen, ein kurzer Blick dorthin genügt.
Auch eine freche Abfrage von Kreditkarteninformationen wurde gefunden. So sollte der Käufer in einem Fall seine Kartendaten angeben, ohne jedoch das übliche Auswahlfeld für die Art der Kreditkarte angeboten zu bekommen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier etwas nicht stimmen konnte.
5 Tipps für sicheres online Weihnachts-Shopping

  • Angebote, die einfach zu gut klingen um wahr zu sein, sind in nahezu allen Fällen Fake. Es gibt einfach kein iPhone 6 umsonst.
     
  • Das Ausfüllen von Adress- oder Bezahlformularen, die nicht verschlüsselt und gesichert sind, ist unbedingt zu vermeiden. Ob eine verschlüsselte Übertragung gewährleistet besteht, ist in der Adresszeile durch ein https und/oder ein Schlosssymbol leicht erkennbar.
     
  • Links in unbekannten oder unerwünschten Mails sollten niemals angeklickt werden. Diese Links führen oftmals auf Phishing-Websites, die Ihr mobiles Gerät ebenso wie den Computer zuhause mit Malware infizieren kann.
     
  • Bei Internet-Seiten, auf denen ungewöhnlich viele Informationen verlangt werden, ist Vorsicht geboten. Das Wichtigste: Die Karten-PIN darf niemals abgefragt oder weitergegeben werden. Auch die Abfrage von Passwörtern weist auf eine betrügerische Handlung hin.
     
  • Schlussendlich ist eine genaue Prüfung der Kontoauszüge empfehlenswert, selbst wenn man sich sicher ist, keine maliziösen Mails oder Web-Seiten geöffnet zu haben. Internetbetrüger sind extrem trickreich. Nur mit einer genauen Prüfung Ihrer Zahlungen können Sie falsche Buchungen rechtzeitig bei Ihrer Bank oder Kartengesellschaft melden, um Ihr Geld zurück zu bekommen.