Schlechte Tarifberatung in Handy-Läden

Nicht einmal jeder fünfte Mobilfunkberater schlägt den günstigsten Tarif für einen Telefonvertrag vor. Dies geht aus einem Test der Stiftung Warentest hervor, die sieben bundesweit vertretene Mobilfunkanbieter auf die Qualität der Tarifberatung geprüft hat. Die ausführlichen Tests erscheinen in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Frau mit Handy© oneinchpunch / Fotolia.com
19.12.2008, 16:27 Uhr

Überwiegend seien die Mitarbeiter zwar freundlich und die Wartezeiten kurz, jedoch konnte nur o2 bei der Ermittlung des passenden Tarifs überzeugen. Bei anderen Anbietern zahlt der Verbraucher nach Abschluss eines Zweijahresvertrags bis zu 540 Euro zuviel. Lediglich o2 erreichte das Qualitätsurteil „Gut“, da die Mitarbeiter in fast allen Gesprächen die richtigen Tarife empfahlen.
Telefonierverhalten der Kunden kaum berücksichtigt
Dug, The Phone House, E-Plus und Vodafone wurden nur mit „Ausreichend“ bewertet. Die meisten Berater gingen zu wenig auf das Nutzerverhalten des Kunden ein, wobei im Schnitt monatliche Mehrkosten von bis zu zwölf Euro anfielen. Für Geringtelefonierer günstige Prepaidtarife wurden von keinem einzigen Mitarbeiter in Erwägung gezogen.
Im Handytest der Stiftung Warentest überzeugte im Bereich der Einfach- und Multimediahandys Sony Ericsson, bei den Smartphones konnte sich Samsung mit dem Modell i900 Omnia durchsetzen.
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