So sichern Deutsche ihre Handys

91 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer schützen ihr Gerät durch Passwort, Zahlencode oder Fingerabdruck. 2014 schützten 72 Prozent der Befragten ihr Smartphone, 2012 sogar erst 33 Prozent. Unter den privaten Smartphone-Nutzern setzen mittlerweile 92 Prozent auf Sicherheits-Mechanismen, bei den beruflichen Smartphone-Nutzern sogar 95 Prozent.

Handy Tarifvergleich© George Dolgikh / Fotolia.com
18.08.2016, 14:35 Uhr

Lediglich 7 Prozent der Smartphone-Nutzer verzichten auf den Schutz ihres Geräts. Das hat eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben.
  Vorsorge für den Ernstfall - Handy sperren
Wenn das Handy weg ist, kann das sehr ärgerlich werden, denn: Ein modernes Smartphone ist meist nicht nur teuer, sondern speichert unser ganzes Leben in Form von Fotos, Videos, Kantakten und Kommunikation ab. Ein Diebstahl oder Verlust ist also doppelt blöd. Umso wichtiger ist es, sein Mobiltelefon zu schützen.
PIN, Gesichts-Scan oder Fingerabdruck?
Die Mehrheit derjenigen, die einen Schutz verwenden, entscheidet sich für eine Passwort- oder Zahlencode-Abfrage (74 Prozent). Ein Drittel (33 Prozent) nutzt eine Musterabfrage, um das Telefon zu entsperren. Dabei fordert das aktivierte Smartphone den Benutzer auf, ein vordefiniertes Muster mit dem Finger auf dem Display nachzuzeichnen. Rund ein Viertel (23 Prozent) schützt das Smartphone mittels Fingerabdruck.
  Anleitung: Das Smartphone schützen Schritt für Schritt
  Anleitung: Das Smartphone wiederfinden oder löschen Schritt für Schritt
Egal ob mit oder ohne Fingerabdruckscanner: Smartphone-Nutzer sollten zusätzlich ein sicheres Passwort oder einen Zahlencode verwenden, um das Gerät zu entsperren. Dabei gilt es, die folgenden Aspekte zu beachten:

  • Nicht das gleiche Passwort oder den gleichen Zahlencode für das Smartphone nutzen wie für andere Geräte oder Webdienste
  • Das Kennwort nicht bei sich tragen oder im Haushalt aufbewahren
  • Keine Hinweise aus dem eigenen Leben oder dem unmittelbaren Umfeld verwenden (zum Beispiel Name der Freunde oder das Geburtsdatum), die auf das Kennwort schließen lassen
  • Passwörter sollten mindestens zwölf Zeichen lang sein, Zahlencodes mindestens acht Zeichen
  • Passwörter sollten sowohl aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen als auch aus Groß- und Kleinschreibung bestehen
  • Passwort und Zahlencode regelmäßig ändern