Speichermangel: Zu wenig Platz auf dem iPhone?

Der Speicher-Hersteller SanDisk hat unter 1.000 iPhone- oder iPad- Nutzern aus Deutschland eine Studie durchgeführt. Drei Viertel der Befragten löschen danach regelmäßig Daten, um neuen Speicherplatz zu schaffen. Aus Zeitmangel und weil sie es vergessen, so 47% der Nutzer, löschen sie die Daten, ohne sie vorher woanders zu speichern.

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14.10.2015, 17:52 Uhr

Nutzer müssen durchschnittlich circa 500 Fotos auf ihrem Mobilgerät löschen, um bis zu 1 GB neuen Platz zu schaffen. Mehr als die Hälfte (60 Prozent) aller Befragten gaben an, mindestens einmal im Monat Daten zu löschen. Das ist der Nachteil, wenn ein Handy nicht über einen durch Karten erweiterbaren Speicher verfügt, wie beispielsweise beim Apple iPhone.
Insgesamt ergeben sich aus der Umfrage folgende Fakten:

  • Fotos (37 Prozent) und Apps (32 Prozent) werden am ehesten gelöscht.
  • Fotos auf iPhones beinhalten zu drei Viertel (76 Prozent) Motive von Freunden, gefolgt von Familie (69 Prozent), Selfies (62 Prozent), Kindern (51 Prozent), Events (52 Prozent) und Haustieren (46 Prozent) - das sind persönliche Erinnerungen, die bei zu wenig Speicherplatz gelöscht werden müssen.
  • Frauen machen eher Selfies als Männer.
  • Ein drohender Speicherengpass hält fast ein Viertel (24 Prozent) manchmal davon ab, mehr Fotos und Videos aufzunehmen. Der Zeitfaktor ist zudem der meist genannte Grund (25 Prozent) für das Auslassen der Datensicherung.

Übrigens: SanDisk bietet jetzt mit dem iXpand-Flash-Laufwerk für iPhone und iPad eine Möglichkeit, Fotos und Videos auf den Mac oder PC zu übertragen - ohne Kabel, Voreinstellungen oder eine Internetverbindung.