Studie: Smartphones schlecht geschützt

Kein anderes Gerät speichert so viele persönliche Daten wie das Smartphone. Und trotzdem: Sechzig Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer schützen ihr Gerät nicht mit einem individuellen Passwort. 15 Prozent nutzen keine - meist 4-stellige - PIN und fast jeder Zehnte nicht einmal die automatische Bildschirmsperre.

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17.01.2014, 11:19 Uhr

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das Forschungsinstitut ibi research im Auftrag der Internet World Messe unter deutschen Internetnutzern durchführt.
  Smartphone geklaut - Daten-Diebe erfolgreich?
In Zeiten von Datenklau, Viren und Hacker-Angriffen spielt die Datensicherheit mobiler Endgeräte eine bedeutende Rolle und die Sicherheit der eigenen Daten sollte nicht vergessen werden. Was - wie die Studie zeigt - allerdings häufig geschieht: Zwar bieten die Geräte verschiedene Möglichkeiten zum Schutz vor Datenmissbrauch, doch nur wenige kommen überhaupt zum Einsatz. Über die Hälfte der Befragten der Studie gaben an, keinen Virenscanner auf dem Smartphone zu nutzen. Nicht einmal jeder Zweite verwendet Services, um sein Smartphone aus der Ferne zu orten, zu sperren oder Daten zu löschen. Auch gaben 40 Prozent an, ihre Smartphone-Daten weder über Online-Datenspeicherung noch über lokale Back-up-Systeme zu sichern.
Geheimzahl oder Fingerabdruck
Eine grundlegende Sicherheitseinstellung, die sich bei jedem neuen Smartphone in kürzester Zeit einrichten lässt, ist eine persönliche Geheimzahl oder ein Muster zum Entsperren. Die neuesten Modelle bieten sogar Fingerabdruck-Scanner zum Schutz der Geräte. Solche Sperren verhindern nach einem Diebstahl oder Verlust den Missbrauch persönlicher Informationen - zurückbringen können sie die Daten natürlich nicht.