Urlaubs-Planung für das Smartphone

Smartphone, Tablet PC und Notebook gehören heute beiu den meisten Urlaubern ebenso ins Reisegepäck wie Badehose, Sonnenhut und Reiseführer. Doch nur mit der richtigen Planung klappt der Urlaub mit den digitalen Lieblingen reibungslos. Die Experten von Kaspersky Lab geben Tipps zum Schutz vor Diebstahl und Datenklau.

Smartphone im Café© Drobot Dean / Fotolia.com
02.06.2012, 15:00 Uhr

"Ich packe meinen Koffer und nehme Smartphone, Tablet und Notebook mit", das beliebte Kinderspiel, bei dem man sich möglichst viele Dinge merken muss, die man auf eine Reise mitnimmt, ist um jede Menge Technik reicher. Denn immer mehr Urlauber schleppen Handy, Tablet oder Notebook mit in die Ferien. Denn schließlich will man auch im Urlaub online und erreichbar sein. Einer Studie zufolge wollen 78 Prozent der Befragten auch im Urlaub nicht auf ihr Smartphone verzichten.
So sichern Sie Ihre Geräte
Genauso wie sich Urlauber auf die Reiseroute vorbereiten, sich um Visa oder Impfungen kümmern, sollten sie auch ihre Technik für die schönste Zeit des Jahres vorbereiten. Ins Gepäck gehören natürlich sämtliche Ladegeräte, Adapter für das Stromnetz am Urlaubsort und Schutzhüllen für den sicheren Transport. Außerdem sollten Sie diese Sicherheitstipps berücksichtigen:
Tipp 1: Nie unbeaufsichtigt lassen
Lassen Sie Ihre mitgebrachte Technik nie unbeaufsichtigt, beispielsweise im Restaurant oder am Strand. Zu groß ist das Risiko, dass die Geräte gestohlen werden oder sich jemand an ihnen zu schaffen macht. Wer auf Nummer sicher gehen will, schließt Smartphone & Co. im Hotelsafe ein. Ansonsten gilt, wie bei anderen Wertsachen gehören beispielsweise Smartphones dicht an den Körper, sodass auch fingerfertige Taschendiebe keine Chance haben.
Tipp 2: Geräte absichern
Dieser Tipp gilt natürlich auch zuhause, aber besonders im Urlaub ist es wichtig, dass Ihr Gerät gut abgesichert ist. Dazu gehört eine Verschlüsselung von wichtigen Daten ebenso wie ein Zugriffsschutz, etwa eine PIN oder besser ein Passwort. Sie müssen damit rechnen, dass ein kleines Gerät wie ein Smartphone oder ein Netbook leicht abhanden kommen kann. Dann sollte ein Fremder weder an Ihre persönlichen Daten kommen noch unter Ihrem Namen bei Facebook Schindluder treiben oder Mails in Ihrem Namen verschicken können.
Tipp 3: Malware-Schutz
Malware-Schutz ist sowieso Pflicht, im Urlaub ist das nicht anders. Wer beispielsweise unterwegs Ausflüge online plant, ist oft auf Webseiten von kleinen Anbietern unterwegs. Das ist in Ordnung, doch meist haben kleine Reiseveranstalter keine großen Sicherheitsmaßnahmen am Start, man muss damit rechnen, dass vielleicht Malware auf der einen oder anderen Seite lauert. Mit einem aktiven Malware-Schutz sind Sie auf der sicheren Seite. Das gilt übrigens nicht nur für Notebooks, sondern auch für Tablets und Smartphones. Beispielsweise schützt Kaspersky Mobile Security Smartphones optimal, Kaspersky Tablet Security kümmert sich um den Schutz von Tablets.
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Tipp 4: Vorsicht am Hotspot
Vor allem bei Auslandsreisen zieht es Nutzer an öffentliche Hotspots, denn Roaming-Gebühren sind teuer und auf's Internet möchte man nicht verzichten. Doch Vorsicht: Hotspots sind auch ein heißes Pflaster für Datendiebe. Das Gefährliche: Man braucht heute weder teures Equipment noch ausgefallene Hacker-Künste, ein Smartphone mit einer kostenlosen App wie Droidsheep reicht, um etwa Facebook-Konten am Hotspot zu entern. Schutz am Hotspot bietet nur eine funktionierende VPN-Verbindung. Ohne VPN-Verbindung sollte der Abruf von Mails, der Besuch bei Facebook und natürlich Online-Banking tabu sein.
Tipp 5: Erweiterte Sicherheitsvorkehrungen
So wie Sie sich die Sperrnummern für Kreditkarten vor dem Urlaub notieren sollten, gehört auch der Kontakt zum Mobilfunkprovider dazu. Falls Sie dann das Smartphone verlieren, können Sie es über einen Anruf vom Hotel aus sperren lassen. So vermeiden Sie, dass ein Dieb durch Telefonate und Surfen im Internet hohe Kosten verursacht. Achtung: Die Rufnummer Ihres Providers reicht in der Regel nicht aus, um Ihre SIM-Karte zu sperren. Neben klassischen Fragen zu Ihrem Geburtsdatum, kann es auch nötig sein, die PUK (Personal Unblock Key) oder ein eingerichtetes Kennwort zu wissen. Dabei haben sollten Sie: Die Hotline-Nummer des Providers, Ihre Kundennummer, Ihre Rufnummer, die 15-stellige IMEI (International Mobile Equipment Identifier) als Seriennummer Ihres Handys und die SIM-Kartennummer. Ganz Ordentliche treffen vor der Abreise noch eine weitere Vorkehrung: Machen Sie eine Datensicherung Ihres Smartphones am Abend vor der Abreise. Die meisten aktuellen Telefone erlauben eine Sicherung der Kontakte, Termine, Fotos und mehr auf Ihrem Computer. Die Software dazu liegt dem Handy bei oder Sie finden Sie auf den Supportseiten des Herstellers.
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(Quelle: Kaspersky Lab)