Vodafone startet mit der eSIM

Vodafone ist als erster deutscher Netzbetreiber mit der Vermarktung der ,embedded SIM' (eSIM) gestartet. Zukünftig soll diese Karte als fest eingebauter Bestandteil zum Standard für neue Mobilfunk-Geräte werden. Fitness-Tracker oder Smart-Watches zum Beispiel können dank eSIM permanent über das Mobilfunknetz in Verbindung bleiben.

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13.03.2016, 10:23 Uhr

Das erste eSIM-fähige Mobilfunk-Gerät in Deutschland ist die Smart-Watch Gear S2 classic 3G von Samsung, die Vodafone in rund 60 ausgewählten Shops anbieten wird.
Immer mehr Maschinen, Waren und Alltagsgegenstände werden mit Sensoren und Funkchips ausgestattet - und kommunizieren per Funkverbindung miteinander genau wie mit dem Internet ("Internet der Dinge"). Einer Studie des Bitkom zufolge werden die Deutschen bis 2020 rund 100 Millionen vernetzte Endgeräte nutzen - Smartphone und Tablet nicht mitgerechnet. Noch wird für jedes Gerät eine eigene Mini-, Micro- oder Nano-SIM-Karte benötigt. Doch das gehört mit der eSIM der Vergangenheit an. Sie soll zukünftig die Verbindung von jedweden Geräten mit dem Internet vereinfachen.
Wie funktioniert das mit einer eSIM Karte eigentlich?
Mit der eSIM entfällt zukünftig auch der physikalische Austausch einer Plastik-SIM beim Wechsel auf ein neues Gerät. Vor allem hilft sie, kleinere Geräte wie Smart-Watches, Fitness-Tracker oder Daten-Brillen, die keinen Platz für eine herkömmliche SIM-Karte bieten, ins Internet zu bringen.
Nach Auswahl des passenden Tarifs erhält der Kunde von Vodafone neben der bekannten PIN und PUK zum Entsperren seiner SIM-Karte auch eine eSIM Aktivierungscode-Karte. Auf dieser Karte ist ein QR-Code abgebildet, der mit dem Smartphone abfotografiert wird. Hierdurch wird das persönliche eSIM-Profil aus dem Internet heruntergeladen und per Bluetooth beispielsweise auf die Smart-Watch übertragen.