Die Nano-SIM-Karte: Es geht noch kleiner

Die Einführung der Micro-SIM-Karte mit dem iPhone 4 ist noch gar nicht lange her, da kam Apple wieder mit etwas neuem um die Ecke: der Nano-SIM-Karte. Seit dem iPhone 5 wird dieser neue Standard eingesetzt. Andere Hersteller folgten diesem Beispiel, sodass die zurzeit kompakteste Chip-Karte auch von Nokia und Motorola verlangt wird.

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25.03.2011, 10:56 Uhr

Eine Micro-SIM-Karte misst 15 Millimeter in der Länge sowie 12 Millimeter in der Breite. Eine Nano-SIM-Karte hingegen ist lediglich 12,3 Millimeter mal 8,8 Millimeter klein – soweit die optischen Unterschiede. 

Kaum Unterschiede

Der Chip als solcher bleibt indes gleichgroß und weist eigentlich kaum signifikante Unterschiede zur größeren Version auf. Die Idee, SIM-Karten mit der Zeit schrumpfen zu lassen, ist indes keineswegs neu. Bereits Ende der neunziger Jahre, während der Entwicklung des Übertragungs-Standards UMTS, wurde an kleineren SIM-Karten gefeilt.

Mit Fingerspitzengefühl zur Nano-SIM?

Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Auf zahlreichen Videoportalen im Internet bieten Bastler Anleitungen, um Nano-SIM-Karten selbst zu erstellen. Es bedarf einer passenden Vorlage sowie einer sehr scharfen Schere – dann kann aus SIM- oder Micro-SIM-Karten der neue Formfaktor zugeschnitten werden.

Handwerklich ungeübte Kunden sollten allerdings eher den Provider ihres Vertrauens aufsuchen, um das vorhandene Material nicht zu zerstören. Nach und nach bieten auch immer mehr der sogenannten Mobilfunk-Discounter die kompakteren Nano-SIM-Karten an. Als erster Provider offeriert o2 das Rundum-Sorglos-Paket mit der 3-in-1-SIM-Karte.

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